Umfrage: Vista wird von IT-Profis nur zögerlich angenommen
Ein weiterer Trend weg von Microsoft-Produkten ist bei Anwendungen zu sehen: 31 Prozent gaben an, heute mehr Open-Source-Software einzusetzen als früher, nur bei 7 Prozent soll weniger Open Source eingesetzt werden. Der Rest setzt entweder keine Open-Scoure-Software ein (13 Prozent) oder verbleibt auf demselben Niveau (49 Prozent).
Da Windows Vista noch vergleichsweise jung ist, sind die Zahlen von der Richtung her durchaus nachzuvollziehbar, Unternehmen steigen nicht beim ersten Anzeichen einer Neuerung um, sondern warten lieber ab. Trotzdem erscheint die herauslesbare Ablehnung doch überraschend hoch.
Mögliche Gründe für die Ablehnung nennt die Umfrage nicht, lassen sich aber aus den allgemeinen Problemen von Vista gut lesen. Eine neue Grafikkarte muss her, der Arbeitsspeicher muss aufgerüstet werden, das Betriebssystem geht auch mit der CPU nicht gerade sparsam um, Dual Core ist fast schon Pflicht und Kompatibilitätsprobleme gibt es auch genug.
Die bisherige Ablehnung gegenüber Windows Vista sollte das angedeutete Service Pack zumindest etwas mildern und auch ein Geschwindigkeitspatch ist anscheinend in Arbeit. Microsofts Informationspolitik hilft derzeit jedoch weniger und die Redmonder brauchen für Patchsammlungen mit Zusatzfunktionen immer mehr Zeit. Nach der Veröffentlichung von Windows 2000 hat es gerade einmal ein halbes Jahr gedauert bis das erste Service Pack erschien, bei Windows XP dauerte es fast ein Jahr.
Vista macht derzeit den Eindruck, dass es deutlich länger braucht als ein Jahr, bis das Service Pack 1 fertig gestellt ist und das längst überfällige Service Pack 3 für Windows XP lässt nun schon mehrere Jahre auf sich warten. Bei einer Neuinstallation des "aktuellen" Windows XP mit Service Pack 2 können mehr als 100 Microsoft-Updates anfallen, inkl. zahlreicher Flicken die die eigentlichen Flicken nochmals reparieren.
Dem stundenlangen Installations- und Neustartwahn können zum Glück Tools wie vLite und nLite oder das Wälzen der Deployment-Dokumentation von Microsoft ein Ende bereiten. Für Windows XP lässt sich so auch gleich die hoffnungslos veraltete Treiberbasis erweitern, die nicht einmal das Starten von SATA-Festplatten beherrscht, sofern das BIOS dem Betriebssystem nicht auf die Sprünge hilft.
Patchlink hat nach eigenen Angaben mehr als 250 CIOs, CSOs, IT-Leiter und Netzwerkadministratoren in Europa, USA und im asiatisch-pazifischen Raum befragt, die Ergebnisse wurden in absoluten Zahlen und relativen Zahlen gerundet auf volle Prozentpunkte bekannt gegeben, Mehrfachnennungen waren zum Teil möglich. Der eigentliche Fokus der Studie lag auf Zero-Day-Exploits und deren Auswirkungen zudem sind die meisten Anwendungen der Firma für Windows-Systeme, so dass ein eher Windows-orientiertes Kundenumfeld angesprochen wurde.
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Wahrscheinlich wenige. Darum ist das in OS X 10.4 seit April 2005 auch anders gelöst...
Ich heisse Thora Heine und vor kurzem habe ich eine Site StarKaz.com eröffnet. Das ist...
Bei den Behörden ist Deutschland Vorreiter. Es stimmt auch, daß man mit Linux arbeiten...
Problem in grossen Unternehmen ist ein andere: Firmeneigene Software wieder auf ein...
Fakt ist auch, dass derzeit ständig von Behörden und Firmen zu lesen ist, die auf Linux...
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