Adobe liefert ColdFusion 8 aus
Entwicklung von Web-Anwendungen mit PDF-Integration, Ajax und .NET
In den USA hat Adobe mit der Auslieferung seines Entwicklerkits ColdFusion 8 begonnen, mit dem sich Web-Anwendungen nun noch bequemer entwickeln lassen sollen. Neu ist unter anderem eine Monitoring-Software, mit der sich die Anwendungen auf einzelnen und mehreren Servern auf Engpässe überwachen lassen.
Mit ColdFusion 8 erstellte Anwendungen können druckbare, portable Dokumente und Formulare im Adobe PDF-Format dynamisch erzeugen und mit ihnen interagieren, um Informationen zu erfassen und auszutauschen.
Zudem lassen sich mit dem neuen ColdFusion Daten an bestehende Ajax-Anwendungen und -Frameworks weitergeben. Als Tags vordefinierte Ajax-Komponenten können zudem in die Benutzeroberfläche integriert werden, als Beispiel nennt Adobe Text-Editoren, Datengitter, Steuerelemente für Baumstrukturen und Tab-Navigatoren.
Neu ist auch die Unterstützung von .NET-Objekten, die sich - unabhängig davon ob sie lokal oder extern vorliegen - in ColdFusion-Anwendungen so wie eine Java- oder andere Objektressource nutzen lassen. Über Microsofts Exchange Server kann ColdFusion 8 automatisch Aufgaben wie das Lesen, Erstellen und Bearbeiten von Kalendereinträgen, Kontakten und E-Mails ausführen.
Die Entwicklung soll mit Hilfe einer verbesserten Fehlersuche im Code vereinfacht werden. Mit dem Debugger-Plug-in der Eclipse-Umgebung können Haltepunkte eingerichtet sowie Variablen und durchlaufender Programm-Code schrittweise überprüft werden.
Der eingangs erwähnte Server Monitor soll zeigen, was den ColdFusion-Anwendungen geschieht, dabei helfen Engpässe zu erkennen und den Server auf optimale Performance abzustimmen. Der Multi-Server-Monitor bietet laut Adobe einen Überblick über alle Server eines Clusters.
An der offenen Betaphase, die im Mai 2007 startete, waren laut Adobe 14.000 Entwickler aktiv beteiligt. Das nun in den USA ausgelieferte fertige ColdFusion 8 gibt es in drei Editionen: Die ColdFusion 8 Enterprise Edition richtet sich an Betreiber mehrerer Websites und Anwendungen auf einem oder mehrerer Server oder auf existierenden J2EE-Anwendungs-Server-Installatioben.
Die Standard-Edition von ColdFusion 8 hingegen ist für einzelne Anwendungen für kleine und mittlere Unternehmen gedacht. Während die Enterprise Edition pro zwei CPUs 7.499,- US-Dollar kostet, schlägt die Standard Edition mit 1299,- US-Dollar pro zwei CPUs zu Buche. Außerdem gibt es von ColdFusion noch eine kostenlose Developer Edition, die nur für die Entwicklung, nicht aber für den regulären Betrieb genutzt werden darf.
Besitzer von ColdFusion MX 6 und 7 erhalten einen Preisnachlass beim Upgrade auf die neue Version 8. Für Europa bzw. Deutschland wird es Seitens Adobe im Laufe der Woche eine Ankündigung von ColdFusion 8 geben. Euro-Preise und die Verfügbarkeit hierzulande bleiben solange noch unbekannt.






Nach deutscher Rechtsprechung ist jemand, der im Besitz eines Datenträgers ist, auch im...
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