Linux-Notebook für 150 US-Dollar?

Günstiges Angebot, das allerdings einige Fragen aufwirft

Das schwedische Unternehmen Medison macht derzeit mit einem vollwertigen, mit Linux-Betriebssystem bespielten 150-Dollar-Notebook auf sich aufmerksam. Bestellt werden kann das "Celebrity" nur online, bezahlt wird per Kreditkarte und dann muss laut Herstellerangaben 4 bis 6 Wochen gewartet werden. Auch einiges andere an dem Angebot wirkt merkwürdig.

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Dafür gibt es dann der Produktbeschreibung zufolge ein Notebook mit Fedora-Linux, 14-Zoll-WXGA-LCD (1280 x 768 Pixel), einem mit 1,5 GHz getakteten Celeron M Processor 370 (1 MB L2-Cache, FSB 400) und 256 MByte DDR-RAM. Das Mainboard fasst nur einen Speicherriegel und der VIA-PN800-Chipsatz zweigt sich bis zu 64 MByte Speicher für die Grafikausgabe ab. Der verbaute Prozessor ist rund zwei Jahre alt, kostete damals rund 100,- US-Dollar und wird von Intel in den offiziellen Preislisten seit geraumer Zeit nicht mehr geführt.

Zu den austauschbaren Laufwerken zählen eine 40-GByte-Festplatte und ein CD/DVD-Kombi-Laufwerk. Letzteres wird vermutlich nur CDs beschreiben, keine DVDs. Die Schnittstellen umfassen Fast-Ethernet, WLAN nach 802.11g (MiniPCI), drei USB-2.0-Ports, einen VGA-Ausgang, einen Kopfhörerausgang, einen Mikrofoneingang und einen digitalen Audioausgang (S/PDIF). Erweiterungen können in den PC-Card-Steckplatz (PCMCIA Typ II) gesteckt werden.

Das Celebrity ist 333 x 243 x 24 (vorne) bzw. 33 mm (hinten) groß und soll 2,2 kg wiegen. Im Gehäuse stecken zwei Lautsprecher und vor der Tastatur sitzt ein Touchpad mit Scroll-Funktion. Für die Stromversorgung sorgt ein 6-Zellen-Lithium-Ionen-Akku (4000/4400mAh).

Im Celebrity-Shop von Medison wird zwar erwähnt, dass die Versandkosten und Steuern pro Land variieren, doch wird dem Kunden auch während des Bestellvorgangs nicht gesagt, was auf ihn zukommen könnte. Es wird immer nur der nackte - und an sich schon Fragen aufwerfende - Gerätepreis von 150,- Dollar bzw. 113,69 Euro ohne Mehrwertsteuer angezeigt. Auf der Website heißt es dazu lediglich: "Taxes, fees, shipping and handling and any applicable restocking charges are extra, and vary."

Abgesehen von dem "unglaublich" wirkenden Angebot findet sich keine telefonische Kontaktmöglichkeit auf der Celebrity-Website, beim Support wird offenbar aus Kostengründen lediglich auf E-Mail gesetzt. Wer beim Bestellen das Verkaufsteam kontaktieren will, bekommt daraufhin eine Webseite ohne Inhalt zu sehen.

Eher misstrauisch macht zudem, dass das schwedische Unternehmen Medison erst vor etwa zwei Wochen als englische Limited gegründet wurde, Bestellungen ausschließlich per Kreditkarte abrechnet und die Bestellungen regulär erst nach vier bis sechs Wochen ausliefern will. Je nach Andrang könnten es aber auch ein bis zwei Wochen mehr werden, ist in den Bestellbedingungen zu lesen. Zudem behält sich Medison vor, den Preis des Angebots jederzeit ohne Hinweise darauf zu ändern.


VoiceInput 01. Aug 2007

hehe... der unterschied ist nur, du hast n trabant wirklich bekommen ;) :P

VoiceInput 01. Aug 2007

omg... ihr macht so ein geschiss drauß... thema geld: endlich oder doch nicht... wenn...

KillrCat 30. Jul 2007

Das ist vollkommen egal. Geld muss nicht verbraucht werden um ein endliches gut zu...

Maulexcel 30. Jul 2007

You Win Geld wird nicht verbraucht, punktum. Die mathematische Wichtigkeit dieser...

KillerCat 29. Jul 2007

Falsch. HP ist Marktführer. Haben Dell verdrängt :) Ist aber auch nur ein Beispiel das...

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iEcho / 26. Jul 2007

Billignotebook - Alter Schwede



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