Xbox- und Windows-Spiele-Chef verlässt Microsoft
Sein Nachfolger soll frischen Wind ins Konsolen- und Spielegeschäft bringen
Für die kürzlich eingestandenen Hardware-Probleme der Xbox 360 hatte Microsofts Xbox-Chef Peter Moore die volle Verantwortung übernommen - nun hat er seinen Posten niedergelegt. Moores Nachfolger wird der Don Mattrick, ehemals Präsident bei Electronic Arts Worldwide, wo er die vielen EA-Spielestudios leitete.
Peter Moore war bei Microsofts Interactive Entertainment Business (IEB) als Corporate Vice President sowohl für das Xbox- als auch das Windows-Spiele-Geschäft zuständig. Seit 2003 war er Teil des Xbox-Teams, davor war er unter anderem bei Sega für die gescheiterte Dreamcast-Konsole zuständig.
Zum Abschied gibt es von Moores Vorgesetzten, dem IEB-Chef Robbie Bach in einer Pressemitteilung Dankesworte, wegen des Wachstums der Xbox-360-Marktanteile und der "Revitalisierung" des Games-for-Windows-Geschäfts. Doch letztlich ist die Xbox-360-Hardware zu anfällig für Ausfälle und das für den Juni 2007 gesteckte Hardware-Verkaufsziel wurde knapp verfehlt. Zudem nahm Moore die Konkurrenz durch Nintendos Wii und auch den Erfolg von Spielen wie SingStar (PlayStation 2), die eine breite Zielgruppe ansprechenden, nicht ernst genug.
Von einer Revitalisierung des Windows-Spiele-Geschäfts zu reden, klingt zudem etwas eigenartig - zwar fallen Windows-Spiele wegen eines eigenen Brandings nun besser auf, doch Microsoft entschied sich, zumindest einen Teil seiner eigenen Spiele nur noch Vista-tauglich zu machen. Ausgerechnet die als Zugpferde auf dem PC exklusiv für Vista auserkorenen Spiele Halo 2 und Shadowrun konnten jedoch nicht überzeugen.
Bei der Xbox 360 sieht es derzeit nicht besser aus, weil die lange von Microsoft dementierten, offenbar mit Überhitzung einhergehenden Hardware-Probleme nicht gerade für Vertrauen sorgen. Immerhin gelobte das Unternehmen aber Besserung und stellte anlässlich der E3 ein viel versprechendes Spieleangebot für die Xbox 360 für die zweite Jahreshälfte 2007 in Aussicht.
Peter Moores Nachfolger wird Don Mattrick, der viele Jahre bei EA arbeitete und zuletzt die EA-Spieleentwicklung weltweit leitete: "Obwohl Peter sicherlich vermisst wird, sind wir froh einen der talentiertesten und hingebungsvollsten Industrie-Veteranen im zu Board haben, um das Geschäft zu führen", so Bach. "Don ist in der Industrie bekannt und respektiert wegen seines tiefen Wissens, technischer Expertise und Management-Erfahrung."
Mattrick ist bereits seit Februar 2007 als Berater für Microsofts Unterhaltungsabteilung tätig, ab 30. Juli 2007 wird er dann Moore ablösen. Mattrick verließ EA Worldwide im September 2005 - obwohl er laut dem damaligen EA-Chef Larry Probst einer seiner Nachfolgekandidaten war. Bis Februar 2006 stand Mattrick EA noch zur Verfügung. Probst zufolge sei Mattrick nicht daran interessiert gewesen, ein börsennotiertes Unternehmen zu führen und hätte Abwechslung gesucht. Mattrick zählt zu den Gründern von Distinctive Software, einem Entwicklerstudio das 1991 von EA gekauft wurde.
Moore wird Mattrick bis Ende August 2007 zur Seite stehen und wechselt dann zu EA Sports, Electronic Arts' Sportspiele-Marke.







nunja auf der Ps3 wird die grafik besser aussehen als auf der xbox und warum soll ich...
wer braucht schon metal gear solid? boy schreibt man übrigens mit y.
Hideo Kojima höchstselbst hat schon ungefähr drei Millionen Mal gesagt, dass das nicht...
bitte? abgesehen von Final Fantasy und F1 (für mich persönlich ein Killerargument) ist da...
Das war nur etwas überzogen an die SFBs gerichtet, die immer auf die MS Konsole...
Kommentieren