Grafikkarte übertakten per Drehknopf

Asus stellt Einbau-Modul mit Taktregler vor

In Taiwan hat Asus mit dem "OC gear" ein Gerät für den 3,5-Zoll-Schacht von PC-Gehäusen vorgestellt, mit dem sich eine Grafikkarte per Drehregler übertakten lässt. Ein Display zeigt Takt, Temperatur des Grafikchips und sogar die Bilder pro Sekunde an.

Anzeige

Asus OC Gear
Asus OC Gear
Die Idee des "OC Gear", also die Taktfrequenz-Steuerung per Hardware, ist an sich nicht neu. Das Asus-Gerät ist jedoch nicht direkt mit der Grafikkarte verbunden, sondern hängt an einem internen USB-Anschluss des Mainboards. Damit steuert es offenbar nicht die Karte direkt, sondern eine Software, die dann letztlich die Karte übertaktet. Aktuelle Mittelklasse-Karten bieten oft erstaunliche Taktreserven, wie sich auch im letzten Grafikkarten-Test bei Golem.de zeigte.

Der Drehknopf des OC Gear ist nicht nur für den Takt zuständig, er kann auch die Lautstärke des Tonausgangs am Rechner regeln. Wie die Anzeige der "frames per second" funktioniert, die Asus in seiner Ankündigung des Geräts erwähnt, ist noch nicht bekannt - ebensowenig, ob und wann das Gerät in Europa zu haben sein soll.

Fest stehen aber schon die Daten der ersten Grafikkarte, die mit dem OC Gear funktioniert: Die "EN8600GT/HTDP/256M" ist ab Werk zwar nur mit den Standardtakten für 8600GT-Karten von 540/700 MHz für GPU und Speicher getaktet, soll aber durch den Einsatz von besonders schnellen GDDR3-Speicherchips besonders große Reserven bieten. Asus spricht derzeit von Geschwindigkeitssteigerungen von bis zu 30 Prozent im 3DMark06, nennt aber nicht, welche Takte dafür nötig waren.


Sserpyc 05. Jul 2007

Eben, für was gibt´s den 2D Modus mit abgesenkten Takten? Das ist ja mal voll der...

mercury02 05. Jul 2007

was aber eine vollkommen andere frage aufwirft: weshalb überhaupt übertakten? wenn man...

Witzbold 05. Jul 2007

Bevor ich es vergesse... Schnell und unkompliziert? Lieber Mann, dich möchte ich nicht in...

Witzbold 05. Jul 2007

Also irgend wie lebst du in einer falschen Welt. Zum einen, RivaTuner benötigt keine...

serious 05. Jul 2007

geräuschminimierung. und wenn die hardware die dahinter sitzt nicht so viel wärme...

Kommentieren




Anzeige

  1. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  3. Business Intelligence Analyst Logistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  4. IT-Projektleiter/in
    Landeshauptstadt München, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  2. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  3. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  4. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  5. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  6. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  7. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  8. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  9. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  10. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel