Informationen zur Olympus-Profikamera E-P1 entfleucht
Four-Thirds-Kamera mit 10-Megapixel-Sensor
Im Internet kursiert ein PDF, das eine Powerpoint-Präsentation einer Geschäftsbesprechung von Olympus-Mitarbeitern vom 5. Juni 2007 sein soll. Dieses enthält Informationen zur kommenden Profi-DSLR E-P1 mit Four-Thirds-Anschluss von Olympus, die mit einem 10-Megapixel-Sensor ausgerüstet der Konkurrenz von Nikon (D200) und Canon (30D) das Fürchten lehren soll.
Die Olympus E-P1 nimmt, wenn sich die Informationen aus dem PDF bewahrheiten, eine Sonderstellung im Kameramarkt ein. Sie wäre die bis dato einzige DSLR, die mit einem Echtzeit-Display ausgestattet ist, das auch noch dreh- und klappbar am Gehäuse befestigt ist. Dies würde in der Makrofotografie (tiefe Aufnahmeposition) und auch im Reportage-Bereich (Überkopf-Aufnahmen) sinnvoll sein.
Der Sucher der Kamera soll 100 Prozent des Aufnahmebereichs abdecken, während die Sucher der Konkurrenz nur ungefähr 95 Prozent erreichen. Außerdem soll der Sucher von Hause aus vergrößert sein - 15 Prozent steht in der Präsentation, die auch schon mit hochauflösenden Fotos der Kamera bestückt ist.
Auch sonst sind die kolportierten Leistungsdaten recht interessant. So soll die E-P1 fünf Bilder pro Sekunde in höchster Auflösung erreichen. Damit läge sie ungefähr gleichauf mit ihren Konkurrentinnen. Die Pufferkapazität ist hingegen nicht kommuniziert worden.
Der Sensor soll Verwacklungen durch gezielte Gegenbewegungen ausgleichen können, wobei Olympus schreibt, dass damit bei Freihandaufnahmen bis zu fünf Blendenstufen mehr genutzt werden können. Die Konkurrenz erreicht bei realistischer Betrachtung derzeit höchstens zwei bis drei Blendenstufen. Der Hersteller erhofft sich laut PDF, dass Kunden die eingebaute Verwackelungskompensation schätzen, weil diese nicht in den Objektiven eingebaut ist, die dadurch unnötig teuer werden.
Außerdem soll das Gehäuse staub- und wasserfest aufgebaut sein, das von Canons 30D ist es nicht. Der Autofokus, der auch mit Ultraschall-Fokusmotoren in Objektiven zurechtkommt, soll elf Kreuzsensoren nutzen und sich vor allem durch seine Schnelligkeit und Präzision vom Konkurrenzumfeld (Nikon D200, Canon 30D) abheben, hofft Olympus.
Die E-P1 beherrscht schnurloses Blitzen ohne Zusatzgeräte an der Kamera und soll damit bis zu drei Blitze fernsteuern können. Bei der Canon muss ein Zusatzgerät auf den Blitzschuh gesetzt werden. Die kürzeste Belichtungsdauer wird mit 1/8000 Sekunde angegeben, die Blitzsynchronisation soll 1/250 betragen.
Der Verkaufsstart soll laut des PDFs, dessen Ursprung ungeklärt ist, im November 2007 liegen. Preise sind noch nicht enthalten.






Hallo Lulula! Ich bin Sportfotograf, besitze selber die Canon 1D Mark II N und Canon 20D...
Bei Sport und Reportage sind die Verzögerungen in Displays immer noch zu gross. Optische...
Hier gehts in erster Linie um Bildqualität. Große Objektive bringen einfach viel mehr...
Hi, mal unabhängig davon, das derzeit fast alle besseren Digitalkameras SLRs sind...
Die K10D ist mit Sicherheit eine feine Kamera, aber das stimmt nicht ganz: - 1/8000, 1...
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