Studie: Killerspielverbot weder notwendig noch sinnvoll

Hans-Bredow-Institut legt Studie zum Jugendschutz bei Computerspielen vor

Die Akzeptanz und Nachvollziehbarkeit des Jugendschutzes im Bereich Video- und Computerspiele könnten durch eine konsistentere und transparentere Praxis verbessert werden, das ist die Schlussfolgerung des lang erwarteten Berichts des Hamburger Hans-Bredow-Instituts. Defizite macht das Institut aber vor allem bei der Umsetzung der Altersfreigaben aus, nicht bei der Einstufung durch die USK.

Anzeige

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Länder untersucht das Institut derzeit, ob und inwieweit der Jugendmedienschutz effektiv funktioniert. Der Bereich der Video- und Computerspiele wurde dabei auf Grund der aktuellen Diskussion vertieft und vorgezogen.

Die Rahmenbedingungen für einen wirksamen Jugendmedienschutz im Bereich der Video- und Computerspiele seien durch die Gesetzesreform von 2003 grundsätzlich besser geworden. Trotz dieser positiven Entwicklung gibt es jedoch Bereiche, in denen Verbesserungen möglich und sinnvoll wären. Nach Ansicht des Hans-Bredow-Instituts könnten die Entscheidungen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) nachvollziehbarer werden, wenn die jeweiligen Bewertungskriterien transparenter dargestellt würden. Im Bereich der Indizierung von Computerspielen könnte eine noch systematischere Kooperation zwischen USK und BPjM sicherstellen, dass die von beiden Institutionen verwendeten Kriterien möglichst gleich interpretiert werden.

Außerdem führe die grafische Darstellung der Altersfreigaben auf den Spieleverpackungen in der Praxis oft zu falschen Vorstellungen darüber, wer über die Kennzeichnung letztlich entscheidet und wie deren rechtliche Verbindlichkeit aussieht. Auch das Nebeneinander verschiedener Alterskennzeichen und -empfehlungen erwecke in der Öffentlichkeit den Eindruck, dass im Jugendmedienschutz Inkonsistenzen bestehen.

Erheblichen Vebesserungsbedarf macht die Studie im Hinblick auf die Kontrolle der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und den ordnungs- und strafrechtlichen Vollzug bei Verstößen. So sollten beispielsweise den Ordnungsbehörden Testkäufe gestattet werden.

Der Bericht, der gemeinsam von Juristen und Sozialwissenschaftlern des Hans-Bredow-Instituts im aktiven Austausch mit den beteiligten Institutionen im Jugendmedienschutz erarbeitet wurde, enthält neben den Ergebnissen der Analysen auch einen ökonomischen Überblick über den Spielesektor, aktuelle Daten zur Nutzung von Spielen durch Kinder und Jugendliche, eine Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse der Medienwirkungsforschung in Bezug auf Video- und Computerspiele sowie eine Darstellung der verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen.

Studie: Killerspielverbot weder notwendig noch sinnvoll 

Schakal 14. Mär 2009

22.11.1963 John Fitzgerald Kennedy wurde erschossen weil er sich in Deutschland zu Brot...

Corny 04. Mär 2009

außerdem was geht es dich an wenn wir so etwas spielen?!

Kira 12. Mär 2008

Sprach der 10 Jährige und sprang aus dem fenster

Kira 12. Mär 2008

Dazu habe ich nur noch eins zu sagen (wenn du Intelligent bist verstehst du vieleicht...

Kira 12. Mär 2008

Der Einzige vollnap bist erstma du nebenbei hör bitte auf unsere sprache zu gebrauchen...

Kommentieren


stohl.de / 28. Jun 2007

Killerspielverbot unnötig



Anzeige

  1. Systemarchitekt/in Projekt Internet der Dinge
    Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Architect Cloud Platform / IaaS (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  3. Mitarbeiter (m/w) IT Service Desk First / Second Level
    Heide-Park Soltau GmbH, Soltau
  4. (Junior) Survey Manager (m/w) Beratung Global Marketing Services
    Siemens AG, Mannheim

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. TOPSELLER: Sid Meier's Starships [PC Steam Code]
    8,74€
  2. The Order: 1886 (uncut) Steelbook - [PlayStation 4]
    64,95€
  3. Battlefield Hardline
    53,99€ USK 18

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Forschung

    Graphen sollen LEDs verbessern

  2. Qualitätsprobleme

    Withings Activité Pop mit Glasbruch und Verletzungsgefahr

  3. Apple-Patent

    Smartphone-Kamera mit drei Sensoren

  4. Taxi-Dienst

    Uber plant neuen Dienst für Deutschland

  5. Pilotprojekt

    DHL-Paketkasten kommt in Mehrfamilienhäuser

  6. Technical Preview

    Windows 10 erscheint in Kürze für weitere Smartphones

  7. Freie Bürosoftware

    Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne

  8. Smartwatch

    Pebble sammelt über 20 Millionen US-Dollar

  9. Manfrotto

    Winziges LED-Dauerlicht für Filmer und Fotografen

  10. Test Woolfe

    Rotkäppchen schwingt die Axt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Galaxy S6 im Test: Lebe wohl, Kunststoff!
Galaxy S6 im Test
Lebe wohl, Kunststoff!
  1. Galaxy S6 Active Samsungs wasserdichtes Topsmartphone
  2. Galaxy S6 und S6 Edge Samsung meldet 20 Millionen Vorbestellungen
  3. Galaxy S6 und S6 Edge im Hands on Rund, schnell, teuer

Banana Pi M2 angesehen: Noch kein Raspberry-Pi-Killer
Banana Pi M2 angesehen
Noch kein Raspberry-Pi-Killer
  1. MIPS Creator CI20 angetestet Die Platine zum Pausemachen
  2. Raspberry Pi 2 ausprobiert Schnell rechnen, langsam speichern

HTC One (M9) im Test: Endlich eine gute Kamera
HTC One (M9) im Test
Endlich eine gute Kamera
  1. Lollipop Erstes HTC-One-Smartphone erhält kein Android 5.1

  1. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre...

    Thunderbird1400 | 07:47

  2. Re: Das ist nur eine Meinung

    Coding4Money | 07:43

  3. Re: Die BRD möchte, dass ich ein E-Auto kaufe?

    robinx999 | 07:43

  4. Elon Musk

    Terence01 | 07:43

  5. Re: Indies vs AAA

    Feyh | 07:41


  1. 07:23

  2. 16:09

  3. 15:29

  4. 12:41

  5. 11:51

  6. 09:43

  7. 17:19

  8. 15:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel