Mehr DRM für Blu-ray

Spezifikation für Kopierschutz BD+ erhältlich

BD+ soll den Kopierschutz bei Blu-ray-Medien verbessern und setzt dabei auf eine virtuelle Maschine für Abspielgeräte. Die durch das wiederholte Brechen des AACS-Kopierschutzes entstandene Lücke soll mit BD+ geschlossen werden.

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Der von mehreren großen Hollywood-Studios sehnsüchtig erwartete Kopierschutz BD+ ist nach Angaben der mit der Lizenzierung beauftragten Firma BD+ Technologies in der letzten Woche fertig gestellt worden. Ab sofort stehen somit die Spezifikation, die Schlüsselverwaltung, eine Testumgebung und eine Reihe von Verträgen, die den Einsatz von BD+ regeln, über die Website von BD+ Technologies nach Registrierung zur Verfügung. Hersteller von Geräten und Blu-ray-Filmen können den zusätzlichen Kopierschutz, den BD+ liefert, ab sofort verwenden.

BD+ basiert auf einer virtuellen Maschine für Abspielgeräte und soll das bisher für den Schutz von Blu-ray vor unbefugter Nutzung und Vervielfältigung verwendete Advanced Access Content System (AACS) ergänzen. Schlüssel für AACS sind in der jüngsten Vergangenheit wiederholt kompromittiert worden.

Erstmals Ende des vergangenen Jahres gelang es angeblich einem Hacker, durch eine Lücke in einem Software-Player an die zur Entschlüsselung von Inhalten notwendigen Schlüssel zu gelangen. Dadurch soll es möglich sein, Filme von Blu-ray- und HD-DVD-Discs auf die Festplatte zu kopieren und von dort abzuspielen. Eine unabhängige Bestätigung dafür steht jedoch noch aus. In den Folgemonaten schafften es verschiedene Hacker wiederholt, sich Zugang zu unterschiedlichsten Schlüsseln von HD-Datenträgern und Abspielsoftware zu verschaffen. Der eigentliche Kopierschutz ist damit aber nicht geknackt.

Die für die Verwaltung von AACS zuständige AACS LA reagierte auf diese Sicherheitsprobleme im DRM-Konzept, indem die entsprechenden Abspielgeräte auf eine schwarze Liste gesetzt wurden. Neuerscheinungen von Filmen auf HD-DVD und Blu-ray lassen sich dadurch mit den kompromittierten Playern nicht mehr abspielen. Alles in allem lief es bisher auf ein Hase-und-Igel-Spiel zwischen Filmstudios, AACS LA und Herstellern von Abspielgeräten bzw. -Software auf der einen sowie Hackern auf der anderen Seite hinaus. BD+ soll nun dem Blu-ray-Lager den entscheidenden Vorsprung verschaffen.

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Nameless 30. Jun 2007

Als Zielgruppe für Blu-ray-Medien haben sie sich wohl Idioten ausgesucht! Da bleibt mir...

Müllmann 27. Jun 2007

Klar, ist völlig logisch und Dein gutes Recht. Es gibt aber durchaus eine erstattliche...

Müllmann 27. Jun 2007

Ja, Blu Ray und HDDVD werden mittlerweile auch mit H.264 komprimiert, wenn dann also...

Trollversteher 27. Jun 2007

a) Ach, wie sehen denn die Konsequenzen aus? Alle mahnen, jammern und stöhnen, extrem...

Johnny Cache 27. Jun 2007

Selber Käse. Die meisten 720p rips kommen als DVD5 oder 6,6gig daher, große 1080p auch...

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