Staatliche Förderung für die Wikipedia

Bundesministerium unterstützt Wikipedia bei dem Projekt

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia erhält von der deutschen Regierung Unterstützung. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz will die Wikipedia-Gemeinschaft dabei unterstützen, Fachartikel zu nachwachsenden Rohstoffen zu erstellen. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums finanziert und soll drei Jahre lang laufen.

Anzeige

Hierfür wird die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) mit der Wikipedia-Gemeinschaft zusammenarbeiten und aktuelle Fachinformationen zu nachwachsenden Rohstoffen bereitstellen. Die Wikipedia wird als ideale Plattform gesehen, der Öffentlichkeit neutrale und aktuelle Fachinformationen zur freien Verfügung zu stellen.

"Einzelne Stichwörter sind in der Wikipedia schon heute vorbildlich beschrieben", erklärt Andreas Schütte, Geschäftsführer der FNR, die Situation des Themengebiets "nachwachsende Rohstoffe" in der deutschsprachigen Wikipedia. In vielen Fällen dagegen seien die Stichwörter nur sehr knapp dargestellt, nicht aktuell und andere fehlten gänzlich.

"Gemeinsam mit der Wikipedia-Community und bisher noch nicht in der Wikipedia aktiven Experten wollen wir dies in den kommenden drei Jahren nachhaltig ändern", verkündet Schütte. Schließlich entwickle sich das Wissen in diesem Bereich ungeheuer schnell. Der Informationsbedarf im dynamischen Sektor der stofflichen und energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe sei immens.

Das mit dem Projekt beauftragte nova-Institut baut auf eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft der Wikipedia-Autoren. "Zunächst wollen wir gemeinsam eine Bestandsaufnahme und die Erarbeitung einer Stichwortliste angehen", erläutert der Geschäftsführer des nova-Instituts, Michael Carus. Dazu seien auch Workshops mit aktiven Autoren der Wikipedia geplant, aber der größte Teil der Zusammenarbeit werde natürlich online innerhalb der Wikipedia erfolgen, so dass alle interessierten Autoren daran mitwirken können. Hierzu will das nova-Institut in den nächsten Wochen bundesweit Experten zu dem Thema kontaktieren und in das Projekt einbinden.

Für reibungslose Zusammenarbeit soll ein aktiver Wikipedia-Koordinator beim Verein Wikimedia Deutschland e.V. sorgen, der das Projekt kontinuierlich begleitet. Bisher nicht in der Wikipedia aktive Experten zu dem Thema wird der Koordinator dabei unterstützen, ihr Wissen in die freie Enzyklopädie einzubringen. "Wir sind froh, dass das nova-Institut und die FNR mit diesem Projekt auf uns zugegangen sind. Gerade weil es das weltweit erste öffentlich geförderte Projekt zur Verbesserung der Wikipedia ist, werden wir gerne unseren Teil dazu beitragen, dass es ein voller Erfolg wird", erklärte Kurt Jansson, Erster Vorsitzender von Wikimedia Deutschland.


LC 27. Jun 2007

...ja, du brauchst einen Psychiater...

amki 27. Jun 2007

Selbst wenn Geld übrig bleiben würde, wäre das eher vorteilhaft, wäre doch mies, wenn...

avatar 26. Jun 2007

Da die Wikimedia Foundation (ich nehme an, das versteht du unter "wikifound") keinen...

avatar 26. Jun 2007

Wir haben mehr als 350 Server an drei Standorten (Tampa/USA, Amsterdam/Niederlande...

!=Tach 26. Jun 2007

Denn die deutsche Wikipedia ist sowieso schon politisch verseucht. Die grünlinken Spinner...

Kommentieren




Anzeige
  1. Vice President - Research / Development (m/w)
    m:pro IT Consult GmbH, Wiesbaden
  2. IT-Prozessmodelliererin/IT-P- rozessmodellierer
    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg
  3. Junior Test Engineer (m/w)
    NDS GmbH, Unterföhring
  4. Anwendungsentwickler / Anwendungsentwicklerin Softwareneuentwicklung
    Techniker Krankenkasse, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Desktop-Roadmap

    Mozilla hat mit Firefox 2012 viel vor

  2. Paypal

    Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren

  3. Spielebranche

    Diskussion über "stinkende Gamer"

  4. Gerüchte

    Apple will alle Notebooks dünner machen

  5. Tilt-Shift-Effekt

    Generator für Spielzeuglandschaften


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 184 | letzter Beitrag 13.02. 22:34

  3. Kommentare: 178 | letzter Beitrag 13.02. 22:01

  4. Kommentare: 116 | letzter Beitrag 13.02. 18:47

  5. Kommentare: 96 | letzter Beitrag 13.02. 16:40

Mehr


  1. Jugendschutz

    Filtersoftware von Jusprog und Telekom staatlich anerkannt

  2. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  3. Deutsche Post

    Zusatzfunktionen beim E-Postbrief dauern länger

  4. Gnome

    Neue Spezifikation für Fensterlayout

  5. Samsung Galaxy Tab 2

    7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

  6. IBM-Mainframe

    Nasa schaltet letzten Großrechner ab

  7. Appmenu Runner

    Head-Up Display auch in KDE

  8. Galaxy S2 mit Android 2.3.6

    Update wegen Abstürzen zurückgezogen?

  9. Fair Labor Association

    Apple lässt Foxconn überprüfen

  10. 802.11ac

    Broadcom will Chips für Gigabit-WLAN noch 2012 liefern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


WOA: Windows 8 für ARM im Detail
WOA
Windows 8 für ARM im Detail

Mit Windows on ARM (WOA) will Microsoft ein neues System mit einer ganz neuen Art von PCs etablieren. Damit Windows 8 auf ARM performant läuft und lange Akkulaufzeiten ermöglicht, musste Microsoft einige Kompromisse machen.

  1. Windows 8 auf ARM Microsoft zeigt Office 15

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


Bing, Blekko, Duck Duck Go: Googeln ohne Google?
Bing, Blekko, Duck Duck Go
Googeln ohne Google?

Die überarbeitete Version der Google-Suche "Search, plus Your World" hat heftige Debatten ausgelöst. Vor allem der Datenschutz steht mal wieder im Vordergrund der Kritik. "Geht es eigentlich auch ohne Google?", fragen sich daher viele Nutzer. Der Blogger Marcel Weiß hat es 18 Monate lang getestet.

  1. "Focus on the User" Facebook und Twitter zeigen Google, wie soziale Suche geht
  2. Neuer Algorithmus Google straft Seiten mit zu viel Werbung ab
  3. Theseus-Projekt Quote soll die erste Zitate-Suchmaschine Deutschlands werden

Zum Artikel