Berlin mag .berlin (noch) nicht

Rot-roter Senat verweigert seine Unterstützung, das Ringen geht weiter

Die Bemühungen um eine eigene Top-Level-Domain für Berlin drohen am rot-roten Berliner Senat zu scheitern, dieser lehne eine Unterstützung von ".berlin" ab, berichtet die Berliner Zeitung. Noch aber geben die Initiatoren von dotBerlin nicht auf.

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Eine Top-Level-Domain (TLD) werde vom Berliner Senat nicht unterstützt, zitiert die Berliner Zeitung den Senatssprecher Michael Donnermeyer. Dieser habe ".berlin" nach einer Expertenanhörung im Medienausschuss des Abgeordnetenhauses eine klare Absage erteilt.

Grund der Ablehnung sei, dass eine Genehmigung der Hauptstadt, den Namen ".berlin" zu nutzen, auch eine Mitverantwortung für Inhalte mit sich bringe. Diese lehnt der rot-rote Senat ab, der Staat bzw. hier die Stadt müsse neutral bleiben. Zudem wird das Stadtportal berlin.de angeführt, dem man keine Konkurrenz machen wolle.

Noch scheint das letzte Wort aber nicht gesprochen: Laut Berliner Zeitung befürwortet die Berliner CDU die Idee und auf Bundesebene macht sich auch die SPD für entsprechende Top-Level-Domains stark.

Hinter ".berlin" steckt Dirk Krischenowski mit seiner Initiative "dotBerlin". Er führt die Namensknappheit bei .de-Domains an, weshalb regionale Firmen und Privatleute oft auf einen Namen mit beispielsweise einem "-berlin-Anhang" ausweichen müssten. Neben Berlin gibt es auch in New York eine ähnliche Initiative für ".nyc" und in Paris macht sich eine Gruppe für ".paris" stark.


Hans-Jörg 10. Jun 2007

Das Problem dabei ist, dass der Halter von berlin.de für alles unterhalb dieses Levels...

Lewke 08. Jun 2007

Gute Idee! Aber als Hamburger tu ich mir das nicht an, Briefbomben riechen immer so...

Lewke 08. Jun 2007

Gute Idee, und mit deutlich weniger Finanzmitteln und virtueller Isolation verbunden.

Lewke 08. Jun 2007

siehe Thema.

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