Interview: Der LinuxTag bleibt in Berlin
Golem.de im Gespräch mit Nils Magnus
Am 2. Juni 2007 ging der LinuxTag mit offiziell 9.600 Besuchern zu Ende. Damit konnte die Berlin-Premiere bereits mehr Besucher anlocken, als im Vorjahr zu der Veranstaltung kamen. Auch die nächsten Jahre soll die Messe in der Bundeshauptstadt bleiben. Nils Magnus, Mitbegründer des LinuxTags und für das Programm verantwortlich, sprach mit Golem.de jedoch auch nochmal über die umstrittene Schirmherrschaft.

Nils Magnus, LinuxTag e.V.
Golem.de: Die Besucherzahlen liegen über denen vom letzten Jahr ...
Nils Magnus: Wir sehen durchaus einen Trend nach oben und fühlen uns damit auch in der Wahl des Ortes bestätigt - wir sind sehr zufrieden. Berlin ist natürlich im Zentrum Europas, im Zentrum Deutschlands und das umfasst viele Bereiche wie Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Auch die Community hat hier ein schönes Ambiente gefunden, um sich zu präsentieren. Ich denke, alle gemeinsam - Aussteller, Referenten und Besucher - haben hier ein paar schöne Tage erlebt.
Golem.de: Nun kam Berlin schon zur Sprache - Sie waren aber ja eher für den Standort München ...
Magnus: Nein, so würde ich das nicht sagen. Wir haben uns verschiedene Modelle angeschaut, wie wir den LinuxTag insgesamt für die Zukunft organisieren. Eine Überlegung dabei war, wie wir auf bestimmte Zielgruppen zugehen können. Daher wird der LinuxTag verschiedene Veranstaltungen unterstützen. Mit der Open Events Foundation beispielsweise auch andere Events über den LinuxTag hinaus - darunter etwa die "Perspektive Open Source", die auf der diesjährigen Systems stattfindet. Dort ist also der LinuxTag auch wieder dabei.
Aber auch bei der FroSCon-Konferenz in St. Augustin bei Bonn werden wir präsent sein. Es war uns allerdings in der Tat wichtig, dass wir eine Zentralveranstaltung haben, die unter unserem Motto "where .com meets .org" steht. Und um eben die von mir angesprochenen Gruppen zu vereinen, ist Berlin der beste Ort, den man finden kann.
Golem.de: Wie hat sich denn das Verhältnis der ausstellenden Firmen zur Community entwickelt?
Magnus: Wenn man nachzählt, wird man feststellen, dass wir einen erheblichen Überhang an Community-Ständen haben. Insbesondere haben wir zusammen mit den Projekten auch an ihrer Präsentation gearbeitet, die dieses Jahr so gut ist wie nie zuvor.
Das Angebot ist sehr ausgewogen und auch inhaltlich tiefgreifend. Denn wir haben ja vor allem auch daran gearbeitet, eine Integration von zusammenarbeitenden Firmen und Projekten zu schaffen, wobei der Besucher im Vordergrund stand. Wir haben schließlich viele Fachleute auf dem LinuxTag, die Ansprechpartner suchen, was wir ihnen erleichtern wollten.
Golem.de: Was hat die Kooperation mit der IT-Profits dem LinuxTag gebracht?
Magnus: Die genaue Auswertung steht natürlich noch bevor. Es war aber einfach eine günstige Gelegenheit, die wir aufgegriffen haben. Die IT-Profits fand ja schon früher hier statt, ist aber im Gegensatz zum LinuxTag eine regionale Fachmesse. Sicher haben wir durch die Kooperation mehr Aufmerksamkeit in der Region bekommen.
Berlin befindet sich im Bereich Open Source in einer Aufbruchphase. Das hat man in der Diskussion über den Einsatz von Linux in der Berliner Senatsverwaltung gut miterleben können. Dazu gab es bei der Eröffnung des LinuxTages die Ankündigung von Herrn Wirtschaftssenator Wolf, dass er seine Behörde auf Linux migrieren wird. Und das sind ohne Frage positive Schritte in Berlin und dazu hat der LinuxTag - das wurde in den Statements der lokalen Vertreter deutlich - auch einen Impuls gegeben, was uns natürlich freut.
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Du anscheinend auch... zumindest deiner Rechtschreibung nach.
Ahh noch einer von den Geblendeten.. aber in dem Fall ja nichts neues. OK das ist...
Kanns sein, dass du hier den falschen zitierst?! ;) ACK zu dem, was Aron tatsächlich...
Quatsch mit Soße. Man kommt 24 Stunden überall hin mit den öffentlichen. Schau Dir mal...
Also ich war auch da und fand vor allem die Raumaufteilung in Wiesbaden auch schöner. Es...
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