Test: Fedora 7 - Core und Extras vereint

SELinux-Troubleshooter
Wie schon in Fedora Core 6 wird bei installierter Sicherheitserweiterung SELinux ein Programm mit eingerichtet, das bei der Problemlösung helfen soll und etwa bei Regelverletzungen weitere Informationen bietet. Dafür wird dezent ein Symbol eingeblendet, das der Nutzer anklicken kann, sobald er Zeit hat. Etwas komisch dabei ist jedoch schon, dass solche Regelverletzungen beispielsweise auch beim Einspielen von System-Updates auftreten. Wem SELinux zu kompliziert ist, kann dieses aber bereits bei der Installation abwählen.
Nichts geändert hat sich indes bei der Aufnahmepolitik für Pakete. So gelangt nur freie bzw. rechtlich unbedenkliche Software in Fedora, MP3-Codecs und Flash fehlen. Auch verschlüsselte DVDs lassen sich nicht wiedergeben und die proprietären Treiber von ATI und Nvidia sind ebenfalls nicht dabei.
Wer einen Blick auf Fedora 7 werfen möchte, kann dazu die erstmals direkt vom Projekt erhältliche Live-CD nutzen und muss die Distribution so nicht gleich installieren. Auf dieser ist zudem ein Installer enthalten, der direkt von der grafischen Oberfläche aus gestartet werden kann.
Fazit:
Fedora 7 bringt einige Änderungen mit, die zwar unter der Haube stecken, aber dennoch wichtig sind. Wie schon beim Vorgänger kann man so eher von Detailänderungen sprechen - mit dem Unterschied, dass diese hier die Struktur der Distribution nachhaltig verändern. Wer also auch künftig auf Red Hats Community-Distribution setzen möchte, sollte auch den Schritt zu Fedora 7 mitgehen und erhält so auch kleinere Verbesserungen. Oder auch größere, beispielsweise beim Einsatz von durch mac80211 unterstützten WLAN-Chips. Für Fedora 8 sollen dann wieder mehr direkt für den Anwender ersichtliche Änderungen in die Distribution gelangen - auf dem Red Hat Summit 2007 in San Diego sprachen die Entwickler etwa von einer größeren Aufmerksamkeit für KDE.
Die Linux-Distribution Fedora 7 steht ab sofort für x86, x86-64 und PowerPC zum Download und auf ersten Mirror-Servern bereit. Alternativ zum FTP-Download besteht auch die Möglichkeit, BitTorrent zu nutzen.
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Ich beantworte mal selber: Mist.
Ich bin leider schon des öfteren von Fedora enttäuscht worden. Nach einem Kernel-Update...
Hallo, Kann mir jemand sagen, welches Icon-Thema in dieser Version enthalten ist?
stimmt nicht so ganz. fedora hat den bluescreen auch. aber nur in form eines screensavers ;)
Bevor ich Microsoft SUSE Linux nehme friert die Hölle zu. Nichtsdestotrotz ist not-longer...
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