Die Testphase für die neue elektronische Gesundheitskarte ist in Deutschland
angelaufen. Voraussichtlich ab 2008 soll die neue Karte dann flächendeckend bei 80 Millionen Versicherten die bisherige Krankenversichertenkarte ablösen. Die neue elektronische Gesundheitskarte unterscheidet sich unter anderem durch das Lichtbild des Inhabers von der alten Krankenversichertenkarte, was dem
Einzelhandel viel Geld in die Taschen spülen dürfte.
Da sich bei der Erstellung des Lichtbildes für die neue Gesundheitskarte an der aktuell gültigen Passmusterverordnung orientiert werden soll, können Fotohändler ihre Kompetenz bei Passbildern auch bei den Bildern für die neue
Gesundheitskarte einbringen, hofft der Bundesverband Technik des Einzelhandels
e.V. (BVT).
Willy Fischel, BVT-Geschäftsführer:
"Wer biometrische Passbilder erstellt,
kann auch Bilder für die neue
Gesundheitskarte anbieten." Eine spezielle
Lizenzierung oder das Leasing von spezieller Hard- bzw. Software ist laut BVT
für die Passbilder der Gesundheitskarte nicht notwendig.
Fischel:
"Namhafte Krankenkassen haben dem BVT gegenüber erklärt, dass sie
voraussichtlich per Mailing bei ihren Mitgliedern die persönlichen Daten und das Passbild für die Gesundheitskarte abfragen. Versicherte können ihr Bild per Post schicken oder ihre
digitale Passbild-Datei auf eigens eingerichteten Portalen der Krankenkassen einstellen. Bei Millionen Versicherten, die ein neues Passbild benötigen, bietet sich für den qualifizierten Foto-Fachhandel eine Riesen-Chance."
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