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Zukunftsvision: Menschen brauchen Google zum Leben

Google will Sammlung von Nutzerdaten intensivieren

Google will das Sammeln von Nutzerdaten weiter intensivieren. Nach der Vorstellung von Google-Chef Eric Schmidt wird der Suchmaschinengigant im Leben eines jeden Menschen künftig eine so zentrale Rolle spielen, dass ein Leben ohne Google kaum mehr möglich sein wird.

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Nach Angabe von Eric Schmidt, dem CEO von Google, will der Suchmaschinengigant Nutzerdaten in noch größerem Umfang sammeln, als dies derzeit der Fall ist, enthüllte Schmidt im Gespräch mit der Financial Times. Nach der Vorstellung von Schmidt wird der Konzern bald so viel über seine Kunden wissen, dass sogar sehr persönliche Fragen beantwortet werden können.

Dazu gehören auch so abenteuerlich anmutende Fragen wie "Welchen Job soll ich machen?" oder "Womit soll ich mich jetzt beschäftigen?". Nach Schmidts Vision wird Google dann so viele Daten über seine Nutzer gesammelt haben, dass der Konzern solche Fragen beantworten kann. Wie lange es dauert, bis diese Vision von Schmidt Realität wird, gab der Google-Boss nicht bekannt. Nach seiner Auffassung ist Google erst am Anfang, wenn es darum geht, persönliche Daten zu sammeln.

Geradezu klagend klang, was Schmidt gegenüber Journalisten in London sagte: "Wir können nicht einmal die einfachsten Fragen beantworten, weil wir nicht genug über Euch [die Google-Nutzer] wissen." Nach Schmidts Auffassung ist das der wichtigste Punkt, an dem Google bei seiner weiteren Expansion ansetzen müsse.

Für Schmidt ist das exzessive Sammeln von Nutzerdaten der logische Schritt zur Organisation der "Informationen dieser Welt". Für Datenschützer stellt dieser Google-Plan wohl eher eine Schreckensvision dar, weil dies einen für den Konzern "gläsernen Nutzer" bedeuten würde. Außerdem könnte es den Menschen entmündigen, wenn er entscheidende Fragen in seinem Leben nicht selbst entscheidet, sondern die Entscheidung über sein Leben einer Suchmaschine überlässt. Langfristig könnte dies dazu führen, dass Google für Menschen so wichtig wird, dass sie gar nicht mehr im Leben klarkommen, wenn etwa die einfache Frage nach der Freizeitbeschäftigung schon von einer Suchmaschine beantwortet werden muss.


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Thomas Thiele 27. Sep 2007

Es wundert mich immer mehr, wie Bequem die Nutzer werden und damit ihre Mündigkeit...

Wunschkind 08. Jul 2007

Und du meinst also, Google könnte dabei helfen, genau das rauszufinden? Findest du...

simart 25. Mai 2007

Wenn man Google zum Leben Braucht, dann muss Google mir das Weiterleben ermöglichen...

simart 25. Mai 2007

Das Problem ist dann die Überschrift. Mit einer solchen Strategie wird Google wohl kaum...

ThadMiller 25. Mai 2007

Zum einen wissen auch Menschen nicht wie ein anderer ein bestimmtes Schachspiel spielen...

Kommentieren


Jan Schejbal / 25. Mai 2007

agenturblog.de / 24. Mai 2007

Feedburner Feed abstellen?

die überflieger / 23. Mai 2007

Wieviel Google braucht der Mensch

karsten un(blogg)ed / 23. Mai 2007

Ralphs Piratenblog / 23. Mai 2007



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