Berliner Humboldt-Uni stellt Sammlungen online

Objekte aus 200 Jahren Wissenschaftsgeschichte zugänglich

Viele der rund 14.000 Objekte der Sammlungen der Berliner Humboldt-Universität waren der Öffentlichkeit bislang nicht zugänglich. Das soll sich nun ändern. Ab sofort können Teile der Sammlungen online besichtigt werden. Die Datenbank ist ein Pilotprojekt, das einen universellen Rahmen zur zukünftigen Präsentation aller vorhandenen Objekte schaffen soll.

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Die Datenbank umfasst zunächst nur ausgewählte Bestände wie etwa frühe wissenschaftliche Grafiken der Universitätsbibliothek, Teile des Medizinhistorischen Museums der Charité oder dem Lautarchiv, ehemals Lautabteilung an der Preußischen Staatsbibliothek.

Daneben lassen sich Objekte aus dem Museum für Naturkunde begutachten, ferner aus der historischen Instrumentensammlung am Johannes-Müller-Institut für Physiologie, Mikropräparate aus der Zoologischen Lehrsammlung und Exponate, die bereits im Rahmen der 2001 im Berliner Gropiusbau gezeigten Ausstellung "Theatrum Naturae et Artis" der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Die Objekte sind innerhalb einer Hierarchie interdisziplinär verortet werden und gemeinsam verschlagwortet. So sollen über wissenschaftliche Disziplinen hinweg Beziehungen der Objekte untereinander abgebildet werden. Das Projekt wurde am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik an der Humboldt-Universität zu Berlin entwickelt.


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