AMD will Centrino mit "Griffin" und "Puma" kontern

Stufen für Takt und Spannung
Um auch die Leistungsaufnahme der Kerne zu senken, hat AMD bei Griffin sehr feine Abstufungen von Takt und Spannung vorgenommen, die für beide Kerne getrennt geschaltet werden können - bis zum völligen Stillstand (C1) eines Cores. Acht Stufen für den Takt und vier für die Spannung stehen zur Verfügung, für den Halt-Modus C1 gibt es eine weitere Spannungsstufe. Die Auslastung der Kerne soll besonders unter Windows Vista immer im Zusammenspiel mit dem Chipsatz so angepasst werden, dass nur die minimal nötige Spannung und Takt eingestellt werden. Vermutlich liefert AMD hier - wie schon beim Athlon geschehen - wieder einen eigenen Treiber für das Betriebssystem mit. Die bisherigen Funktionen von "Cool'n'Quiet" werden aber weiterhin unterstützt. Da AMD seine Stromsparmechanismen immer recht gut dokumentiert, sollte auch eine Unterstützung für andere Betriebssysteme leicht nachzurüsten sein.

Blockdiagramm der Puma-Plattform
Die gesamte Plattform der neuen Mobil-Chips nennt AMD "Puma", für den Chipsatz ist dabei schon der Produktname "RS780" bekannt. Er setzt auf den M690G des ATI-Teams auf. Wie AMD in München noch nicht bestätigen wollte, soll er optional einen Grafikkern für Direct-X-10 enthalten, der auf der R600-Architektur basiert - die dafür aber erst einmal das Stromsparen lernen müsste. Ein echtes Novum, das AMD bereits verriet, ist die Funktion "PowerXpress". Sie regelt den Umgang des RS780 mit einem per PCI-Express-2.0 angeschlossenen externen Grafikprozessor im Notebook. Entweder dieser Chip oder die integrierte Grafik können das Display ansteuern, zwischen beiden Grafik-Lösungen kann ohne Neustart umgeschaltet werden. Damit lässt sich der Rechner beispielsweise unterwegs im Akku-Betrieb für Büroarbeiten mit langer Laufzeit nutzen, am Schreibtisch mit Steckdose dann über die externe Grafik auch zum Spielen. Das Notebook kann dabei selbst die Grafik umschalten, wenn etwa vom Netz- zum Akkubetrieb gewechselt wird. AMD will dem Anwender aber über ein Utility auch die Wahl lassen, die externe Grafik im Akku-Betrieb einzuschalten.

Grafik-Schalter PowerXpress
Der bereits beim M690G enthaltene Display Cache ist auch beim RS780 vorhanden, die Southbridge SB700 mit 14 USB-2.0-Ports und 6 SATA-Anschlüssen ist gänzlich neu. Sie sorgt durch Überwachung der Ein-Ausgabe-Funktionen für zusätzliche Stromspar-Möglichkeiten, die AMD noch nicht genauer erläuterte. Fest steht aber schon, was der Festplatten-Cache namens "HyperFlash" tun soll - natürlich über die Vista-Funktionen ReadyBoost und ReadyDrive ein Gegenstück zu Intels "Turbo Memory" darstellen.
Mag der vorläufige Verzicht auf die K10-Architektur in Notebooks eine Enttäuschung sein, so wirken die an jeder Ecke der Puma-Plattform vorgenommenen Erweiterungen der Stromspar-Funktionen bisher auf dem Papier recht fortschrittlich - hier besteht für AMD ja auch dringender Handlungsbedarf. Und mit integriertem Direct-X-10, das Intel mit dem mobilen 965-Chipsatz nun doch außen vorgelassen hat, könnte AMD auftrumpfen. Das 2008er-Centrino mit dem Codenamen "Montevina" soll jedoch auch erstmals Quad-Cores in Notebooks bieten. Es gilt für AMD also, den jetzt bekannt gegebenen Zeitplan genau einzuhalten: Bereits Ende 2007 sollen die ersten Prototypen von Puma und Griffin in 65 Nanometern Strukturbreite hergestellt und an die Notebook-Entwickler geliefert werden. Mit einer breiten Verfügbarkeit der Bausteine rechnet AMD nicht vor Mitte des Jahres 2008.
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Wasn Quatsch! Ich hab auchn 4800er Brisbane und nen C2D 6400. Im Officebetrieb absolut...
"Versuch es doch mal mit einem modernen Notebook zur Abwechslung. Ist klar, dass ein PII...
Ups, stimmt, Mist wo ist der richtige Link ?? Mom....
Ja genau, leider zählt Glauben inzwischen wieder mehr als Fakten, sogar in der IT...
Finde ich auch unsinnig, auf geringerem Stromverbrauch rumzureiten, wenn die CPU auch...
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