HD-Videos von AMDs R600-Demo "Ruby Whiteout"

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Weite Pupillen ohne Drogen
Weite Pupillen ohne Drogen
Insgesamt 210 Pixel-Shader arbeiten in Whiteout. Einer davon bildet beispielsweise den Pelzkragen von Ruby, der sich im virtuellen Wind bewegt. Dazu kommen noch prozedurale Texturen, die also nicht vorberechnet für die Schattierungen des Pelzes gespeichert wurden. Wer in den dunklen Szenen des Demos gut aufpasst, kann sogar erkennen, dass sich Rubys Pupillen je nach den Lichtverhältnissen verändern - auch dafür ist ein Shader verantwortlich. Für die Bewegungen des Schnees sorgt wiederum ein Partikel-System - ob es durch den Geometrie-Shader des R600 generiert wird, verriet AMD jedoch auf Nachfragen nicht.

Die nicht so übertrieben wie im neuen TF2-Trailer gehaltenen Bewegungen des Gesichts von Ruby animieren über 128 "Morph Targets". Das sind die Positionen, die eine Verschiebung der Dreiecke einnehmen kann. Die Ruby-Demo "The Assassin" musste für das Gesicht noch mit 4 Morph Targets auskommen. Den Glanz auf den Lippen und die fast nur als Standbild auszumachenden Reflexion in - und nicht auf - der Haut bildet "Subsurface Scattering", eine bereits länger bekannte Technik, die den Lichteinfall nicht auf einer Oberfläche, sondern auch deren Reaktion mit der Beleuchtung berücksichtigt.

Neben bekannten Techniken bietet Whiteout durch massiven Einsatz der "Tesselation Unit" des R600, die in unserem Test bereits erklärt wurde, einen Blick in die Zukunft von 3D-Programmen - jedenfalls so, wie AMD sich das vorstellt. Die Berge im neuen Ruby-Demo sind nämlich nicht einzeln von den Grafikern gemalt worden, sondern "wachsen" zur Laufzeit. Durch die Kombination der Tesselation mit Shader-Programmen kann die Schneelage dynamisch eingestellt werden. Das klappt durch die Abhängigkeit von der dynamisch erstellten "Height Map" mit dem Schnee-Shader.

Sich Ruby4 jedoch nur als komprimiertes Video anzusehen, bietet bei weitem nicht den Detailreichtum wie eine Echzeit-Darstellung in der nativen Auflösung eines TFT-Monitors. Rubys Hautstruktur etwa ist in dem aktuellen Video kaum sichtbar. Selbst wer schon eine HD 2900XT-Karte besitzt, muss auf eine verlustfreie Vorführung von Whiteout noch warten: Bisher hat AMD das Programm noch nicht selbst veröffentlicht, es bleibt zu hoffen, dass man dies - wie bei allen Ruby-Demos bisher - bald nachholt.

 HD-Videos von AMDs R600-Demo "Ruby Whiteout"

honk 27. Jun 2008

Intels neuer Larrabee-Chip soll ja in die Richtung Realtime-Raytracing gehen: http://www...

jacktr 12. Nov 2007

Was meinst du mit GI? Mir fällt da nur Global Illumination ein. Falls das stimmt, dann...

Stalkingwolf 17. Mai 2007

Super 3MB gespart, weil man es mit ZIP gepackt hat. Aber mal was anderes. Was ist das für...

becher 17. Mai 2007

hätten sie ne möglichkeit gehabt, den 211 shader zeigen zu können für "dynamic fluid" :)

ich auch 17. Mai 2007

Nein, es gibt schon ganz gute gehversuche im bereich echtzeit GI, was auch einer der...

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