Roboter-Autos: Neues von der Urban Challenge

Auch vier Teams aus Deutschland sind einen Schritt weiter gekommen

Die DARPA hat nun die Teilnehmer der "Urban Challenge" bekannt gegeben, deren autonome Fahrzeuge sich im November 2007 im nachgestellten städtischen Straßenverkehr behaupten müssen. Mit dabei sein werden auch vier Teams aus Deutschland, die sich im Qualifikationsprozess behaupten konnten.

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Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), der Forschungsarm des US-Verteidigungsministeriums, hat am vergangenen Freitag verkündet, dass es von 89 Bewerbern 53 in die engere Auswahl geschafft haben. Aus Deutschland dabei sind das "Team Annie Way" aus Karlsruhe, "CarOLO" aus Braunschweig, das Team-LUX aus Hamburg und das "Team Berlin".

Das Team der Freien Universität Berlin hat seinen computergesteuerten Mini-Van-Prototypen "Spirit of Berlin" gemeinsam mit der Polizei Berlin, IBM Deutschland und der Microsoft Academic Alliance entwickelt - zwei zum Einsatz kommende 3D-Laserscanner stammen von der Fraunhofer-Gesellschaft, genauer gesagt dem IAIS in Birlinghoven.

Ab Juni 2007 müssen die Fahrzeuge dann an verschiedenen Orten in den USA einige Sicherheitstests absolvieren - unter anderem muss ein Testparcours mit Kreuzung und anderen Verkehrsteilnehmern befahren werden.

"Seit der ersten Grand Challenge haben wir eine dramatische Verbesserung der Fahrzeug-Fertigkeiten festgestellt", so DARPA-Leiter Dr. Tony Tether. "Die Genialität und die Hingabe der Teams sowie das Wachstum der Gemeinschaft in diesem Bereich sind phänomenal."

Die besten 30 Teams werden am National Qualification Event (NQE) vom 21. bis zum 31. Oktober 2007 teilnehmen. Die Roboter-Autos müssen sich dann auch in bewegenden Verkehr einordnen können, sicher durch den Kreisverkehr und über vielbefahrene Kreuzungen kommen sowie Hindernissen ausweichen. Die Teams, die in der eigentlichen Urban Challenge gegeneinander antreten, sollen dann am 10. August 2007 genannt werden, ebenso wie der Austragungsort.

Der endgültige Wettkampf findet am 3. November 2007 statt, so dass die Forscher Zeit haben, ihre "Autopiloten" weiter zu verfeinern - diese müssen dann eine simulierte militärische Versorgungsmission in einem Areal erfüllen, die einem städtischen Gebiet nachempfunden ist. "Mit jeder Stufe des Wettbewerbs verlangen wir komplexers Verhalten", betont Dr. Norman Whitaker, der Leiter der Urban Challenge.

Die Urban Challenge ist der mittlerweile dritte DARPA-gesponserte Wettbewerb, der die Entwicklung von Roboter-Bodenfahrzeugen ohne menschlichen Fahrer fördern soll - wenig überraschend geht es dabei nicht um zivile, sondern um militärische Anwendungsgebiete. Die DARPA lobt Preisgelder von 2 Millionen, 1 Million und 500.000 US-Dollar für den ersten bis dritten Platz aus. Allerdings nur, wenn die Strecke innerhalb von sechs Stunden absolviert wird.

Der erste Wettbewerb, die Grand Challenge, fand im März 2004 statt und führte die autonomen Fahrzeuge durch 142 Meilen Wüste. Keiner der 14 Finalisten schaffte es in der vorgesehenen Mindestzeit zum Ziel. Im Oktober 2005 sah das Ergebnis besser aus: Die 132 Meilen der zweiten Grand Challenge bewältigten vier autonome Fahrzeuge innerhalb von 10 Stunden. Der Hauptgewinn ging an "Stanley", den Roboter der Stanford University.


MartinP 15. Mai 2007

Naja, einige Features des Internet sind auf direkte Anforderungen des Militärs hin extra...

der zweite ich 15. Mai 2007

und die vernunftis brauchen ja auch was essen. man kann die welt etweder als ritter oder...

ich doch 15. Mai 2007

Krieg = Macht Macht = Geld Mit Krieg, genauso wie mit Porn, kann man schon was bewegen...

- 15. Mai 2007

...und diese personen können selbstverständlich diese dinge verbessern ohne vom militär...

Einsteins Erbe 15. Mai 2007

So wie sie die geniale Entdeckung des Herrn Albert Einstein auch millitärisch eingesetzt...

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3 Türig / 20. Apr 2009

“DARPA Urban Challenge”



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