Test: Radeon HD 2900XT mit DirectX 10 und Energie-Rekord

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Direct-X-10 und Leistungsaufnahme

Für den Test der DirectX-10-Funktionen stellte AMD eine Vorabversion eines Benchmarks auf Basis des Spiels "Call of Juarez" zur Verfügung, der in einigen Wochen in einer endgültigen Version von Techland auch öffentlich zugänglich sein sollte. Zwar empfahl Nvidia, diese Version nicht für Vergleiche zu verwenden, als kleinen Ausblick auf das kommende DX-10-Duell mit echten Spielen geben wir unsere Messwerte dennoch unter Vorbehalt wieder. Auf den Nvidia-Karten wollte der Test bei eingeschaltetem Anti-Aliasing nicht starten, so dass die Werte auch für den R600 ohne die Filterung ermittelt wurden.

AMD hätte den Test wohl kaum empfohlen, wenn die 2900 XT nicht mit durchschnittlich 33,1 Bildern pro Sekunde deutlich gewinnen würde. Nicht einmal der GTX kommt bei 29,7 FPS hier heran, und der GTS liegt mit 24,5 FPS deutlich zurück. Beim Betrachten des Kamerafluges durch ein weitläufiges Level des Western-Shooters fiel zudem auf, dass die Nvidia-Karten sichtbar immer wieder ins Stocken kamen, flüssig wollte die Sequenz nicht ablaufen - auf der 2900 XT dagegen schon. Abzuwarten bleibt, wie sich die endgültige Version des Tests und ein möglicher DX-10-Patch für das vollständige Spiel hier verhalten werden - oder ob Nvidia hier mit seinen noch sehr jungen DX-10-Treibern noch Verbesserungsmöglichkeiten sieht.

Im negativen Sinne vorne liegt die 2900 XT bei den Messungen der Leistungsaufnahme, die wir mit einer Schleife des Tests "Firefly Forrest" aus 3DMark06 bei vierfacher Filterung für Texturen und Kanten durchgeführt haben. Zu beachten ist dabei, dass es sich um primärseitige Messungen an der Steckdose handelt, also die Leistungsaufnahme des gesamten Rechners wiedergegeben wird. Die Unterschiede der einzelnen Karten kommen jedoch deutlich zum Tragen.

Leistungsaufnahme in Watt
Leistungsaufnahme in Watt

So liegt das Testsystem mit der neuen AMD-Karte in der nicht nur kurzfristig erreichten Spitze bei ganzen 308 Watt, sogar eine GTX kommt nur auf 280 Watt, und die GTS zeigt sich mit 237 Watt vergleichsweise sparsam. Dass die R600-Architektur an sich deutlich zuviel Leistung aufnimmt, zeigt auch eine Messung bei ruhendem XP-Desktop ohne Festplattenaktivität: 161 Watt zieht der Rechner mit der 2900 XT, 147 Watt mit einer GTS und 154 Watt mit einer GTX.

Shader-Eiszeit statt Stromsparen
Shader-Eiszeit statt Stromsparen
Diese enorme Leistungsaufnahme von AMDs neuer Spiele-Grafikkarte erscheint nicht nur anhand der aktuellen Klimaschutz-Diskussion völlig unzeitgemäß. Zwar ist es auch Nvidia mit der G80-Generation nicht gelungen, den Stromverbrauch seiner Grafikkarten deutlich zu reduzieren. Aber sechs Monate nach der Markteinführung des Konkurrenzprodukts eine Grafikkarte auf den Markt zu bringen, die nicht in allen Punkten schneller ist und dennoch deutlich mehr Strom verbraucht, ist keine technische Glanzleistung.

 Test: Radeon HD 2900XT mit DirectX 10 und Energie-RekordTest: Radeon HD 2900XT mit DirectX 10 und Energie-Rekord 

Graf Porno 16. Mai 2007

Bitte?

nie (Golem.de) 16. Mai 2007

Weiss er nicht. Er hat nämlich kein Ahnung, wer Du bist. Vermutlich nicht einer der...

a 16. Mai 2007

wird aber bei den preisen net angegeben... von daher sind die 399$ netto, dann kommen die...

b3e 15. Mai 2007

geil... auf der einen seite über aufgewärmte titel ala ea sportspiele und tomb raider...

bayer 15. Mai 2007

mehrwertsteuer (dort VAT) gibts auch in den staaten

Kommentieren


Dr. Vista - Windows-Hilfe mit Rezept / 15. Mai 2007

ATIs Radeon HD 2900XT im Test



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