Phenom statt Athlon

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Barcelona-Die
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Im Server-Umfeld und auch bei der Quad-FX-Plattform mit Dual-Core-Duett waren die per schnellen HyperTransport angebundenen Sockel schon ein Vorteil der AMD-Prozessoren. Auch der K10 profitiert davon: AMD hat beim K10 weiterhin drei HyperTransport-Links vorgesehen, dazu kommen noch zwei Speicherkanäle, die 72 Bit breit sind und flexibel konfiguriert werden können. Die Phenom X2 und X4 müssen auf diese drei HT-Links aber verzichten und können nur einzeln eingesetzt werden.

Alle diese insgesamt fünf Ports vor dem L3-Cache werden über einen eigenen Crossbar-Switch verwaltet, der die Verbindungen direkt schalten kann - beispielsweise, um die von einem Kern geänderten Daten aus dem L3-Cache direkt in den Speicher zu schreiben. Der Crossbar ist auch bereits auf kommende - und noch nicht einmal mit Codenamen angekündigte - 8-Core-Prozessoren vorbereitet. AMD hat sich diesen Crossbar mit 100 Patenten schützen lassen - wovon vielleicht später auch Intel profitieren kann, haben die beiden Unternehmen doch ein seit Jahren bestehendes Patentaustausch-Abkommen.

Da, wie bereits berichtet, zumindest die Opterons mit vier Kernen nur die auch bisher üblichen 68, 95 und 120 Watt elektrischer Leistung aufnehmen sollen, hat sich AMD für das bereits bekannte Konzept der Abschaltung ganzer Kerne und eine weitere Verfeinerung der Variation aus Takt und Spannung entschieden. Dafür sind jedoch neue Mainboards mit zwei Versorgungsspannungen ("split power planes") nötig - auf dem Desktop heißt der passende Sockel dann "AM2+". Da AMD von Privatanwendern wegen angeblich zu schneller Sockelwechsel (939 und 940 lebten immerhin drei Jahre) oft gescholten wird, passen die neuen K10-Prozessoren für den Desktop aber auch in den bisherigen AM2-Sockel. Sie nehmen dort laut AMD-Direktor Guiseppe Amato aber rund 10 Prozent mehr elektrischer Leistung auf, sind dann also nicht so sparsam, wie sie im AM2+ sein könnten.

Sockel AM2+
Sockel AM2+
Einzelne Kerne können sich abschalten, experimentierfreudige Anwender können die neuen Stromsparfunktionen aber auch zweckentfremden. Über Änderungen im BIOS - was AMD dann aber den Mainboard-Herstellern überlässt und nicht ausdrücklich empfiehlt - kann ein Kern bei Single-Thread-Anwendungen auch deutlich über den nominalen Takt getrieben werden, wenn die anderen Kerne gerade abgeschaltet wurden. Wie hoch diese automatische Übertaktung über dem Nennwert liegen kann, ist noch nicht bekannt.

Zusammen mit "Phenom" und dem neuen Grafikchip ATI Radeon HD 2900 XT stellte AMD auch eine neue High-End-Plattform unter dem Namen "FASN8" vor - sprich "Fascinate". Mit dabei ist ein neuer Chipsatz gepaart mit zwei Quad-Core-CPUs, so dass insgesamt acht Kerne zur Verfügung stehen.

Entsprechende Mainboards sollen von Asus, Gigabyte und MSI kommen und Grafik-Konkurrent Nvidia soll ebenfalls Chipsätze für die neuen Phenom-Chips anbieten.

 Phenom statt Athlon

Grey-Sky 22. Nov 2007

Ja schade an sich, wenn man bedenkt, das es leute gibt, die aus der Comodore 64 noch...

Grey-Sky 22. Nov 2007

Und was ist mir Kubuntu .... ^^ Spaß beiseite, ich hab immer schon Windoof und Linux...

Grey-Sky 22. Nov 2007

Ich finde es interessant, wie jeder Kommentar zu einem Artikel des Phenom zu einem Krieg...

Linux oO 02. Nov 2007

Oh Gott, jetzt geht das wieder los. Linux mimimimi, ich mag Linux und verstehe auch...

Suxxess 16. Mai 2007

Als Börsenkenner verfolgt man doch den Verlauf der Aktien, und schätzt den späteren...

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