CTDB: Testversion des Samba-Clusters

Skalierbare Cluster-Version mit Samba3 und Samba4

Das Samba-Team hat eine erste Testversion seines Projekts "CTDB" veröffentlicht, mit dem sich skalierbare Samba-Cluster aufsetzen lassen. Noch handelt es sich um eine recht frühe Version, doch die von den Entwicklern veröffentlichten Benchmark-Ergebnisse sind recht beeindruckend.

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Mit CTDB sollen sich Samba-Cluster mit bis zu etwa 100 Knoten aufbauen lassen, deren Leistung mit jedem zusätzlichen Knoten zunimmt. Bei einem Cluster-Ansatz bereitet das durch Samba implementierte SMB-Protokoll einige Schwierigkeiten, die mit CTDB umschifft werden sollen.

Im Samba-Wiki wird beschrieben, wie sich ein CTDB-Cluster aufsetzen lässt. Über die Hintergründe hat Andrew Tridgell, einer der Samba-Entwickler, vor kurzem auf der Konferenz SambaX referiert und die entsprechenden Folien online gestellt.

In diesen Vortragsfolien finden sich auch einige Benchmarks der Entwickler, die zeigen, was ihr Ansatz leisten kann: Während die Datentransferraten in einem Setup ohne CTDB ab zwei Knoten dramatisch einbrechen, ist ein Konfiguration mit CTDB, 16 Clients und vier Knoten rund achtmal schneller als die Variante ohne CTDB mit nur einem Knoten.

CTDB kann mit Samba3 und Samba4 genutzt werden und steht in einer frühen Testversion in den Quelltext-Repositorys des Samba-Projekts zum Download bereit.


Stiffler 10. Mai 2007

Klar, AFS für Arme?! Vergleichst Du hier nicht Äpfel mit Birnen ?!, zumal AFS ja nicht...

zxb 10. Mai 2007

Hmm.. also sowas wie AFS für Arme hätte ich beinahe gesagt. Sowas in der Richtung?

chippy2007 10. Mai 2007

wenn ich mal von der praxis ausgehe sind damit unter anderem auch bottlenecks im SAN zu...

_thomas 10. Mai 2007

Ich denke es geht um Fälle, in denen ein Sambaserver (im Sinne von einer phyisikalischen...

Nur so 10. Mai 2007

Sollte man hier nicht "umschifft" verwenden, zumindest da "sollen" verwendet wird...

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