Intel startet mit neuer Centrino-Generation "Santa Rosa"

Blockschaltbild Santa Rosa
Deutlich weiterentwickelt wurde die neue 965er-Serie ("Crestline") der Chipsätze. Sie ist weiterhin in mehreren Varianten mit und ohne integrierte Grafik erhältlich. Hörte der Grafikkern bisher auf den Namen "Graphics Media Accelerator 950" (GMA), so bezeichnet Intel die Video-Logik nun als "X3100". Anders als bisher berichtet bringt sie keine Funktionen für DirectX-10 mit, sondern weiterhin nur Unterstützung für DirectX-9. Acht universell programmierbare Pixel-Pipelines mit 500 MHz Takt sollen deutlich schneller sein als beim GMA 950, sind aber immer noch weit von der Leistungsfähigkeit externer Grafikchips entfernt. Für diese steht beim 965-Chipsatz weiterhin ein x16-Port für PCI-Express-Bausteine bereit. Immerhin soll auch die interne Grafik des 965 laut Intels eigener Tests im 3DMark06 doppelt so schnell wie beim 945-Chipsatz arbeiten.

Intels Clearvideo
Intel hat bei seinem neuen Grafikkern aber eine Funktion namens "ClearVideo" integriert, die beim Dekodieren von MPEG-2 und WMV-9 die CPU entlasten soll und für die Filterung von Kompressionsartefakten und die Glättung von Kanten sorgt. Zusätzlich sind neue Stromsparfunktionen für die Anzeige integriert, über die Golem.de bereits berichtete.

Das Modul für TurboMemory
Am deutlichsten spürbar dürfte der Geschwindigkeitszuwachs von Santa-Rosa-Notebooks durch den früher als "Robson" bekannten Flash-Cache werden, der nun als "Turbo Memory" bezeichnet wird. Auf einem PCI-Express-Modul sitzen 512 MByte oder 1 GByte Flash-Speicher, die Zugriffe auf die Festplatte abfangen können. Das Booten soll so 20 Prozent schneller laufen; wie Intel mit eigenen Tests bereits demonstrierte, können auch manche Anwendungen durch den Cache bis zu doppelt so schnell laufen. Zudem soll sich die Festplatte öfter abschalten können, was beim Stromsparen hilft. Notebook-Hersteller müssen zudem nicht bei den etwas knapp erscheinenden 1 GByte Flash-Speicher stehen bleiben, sie können das Modul auch nur mit dem Controller bestückt kaufen und die Flash-Chips beliebiger Größe selbst verbauen. Hier gilt es also, in den Anzeigen genau hinzusehen, wenn von "Turbo Memory" die Rede ist.

Voraussetzungen für Centrino Pro
Das neue WLAN-Modul von Santa-Rosa namens "4965AGN", Codename "Kedron", beherrscht neben 802.11 a/b/g auch die Entwurfsversion von 802.11n, also bis zu 300 MBit/s Brutto-Datenrate. Es wurde bereits im Januar 2007 vorgestellt und ist seitdem auch in Napa-Notebooks zu finden. Neu ist der Gigabit-Ethernet-Controller 82566 MM/C, früher als "Nineveh" bekannt. Er beherrscht die Fernwartungsfunktionen von Intels "Active Management Technology" (AMT) und ist die Voraussetzung für das Logo "Centrino Pro", das der Desktop-Plattform "vPro" entspricht.

Eine Plattform, zwei Marken
Notebooks ohne diese für Unternehmen interessanten Funktionen kommen weiterhin als "Centrino Duo" in den Handel. Da sich der Markenname nicht geändert hat, besteht also Verwechslungsgefahr - wenn man nicht genau auf das Logo und die technischen Daten achtet. Immerhin hat Intel im Design des "Centrino Pro"-Logos auch das Sinnbild von "Centrino Duo" geändert, das nun nicht mehr über die beiden Pfeilfedern verfügt. Dafür ist das Wort "Centrino" nun in beiden Varianten der Marke in Magenta gehalten, was die Unterscheidung zumindest beim Blick auf den Aufkleber eines Notebooks etwas erleichtert. Zudem will Intel die Centrino-Pakte nun auch erstmals offiziell für Desktop-Rechner und Wohnzimmer-PCs unter der Marke "Viiv" anbieten.
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Hallo, also Centrino ist dann richtig, wenn a) Pentium M - Prozessor b) INTEL BOARD mit...
Gegen die höher getakteten C2D hat AMD nichts entegenzusetzen, aber in Sachen...
Anderes Beispiel: Dell D600 (Hat ne Ati Mobility Radeon 9000 drin) Hab selber so eins...
Ahja, und wo bitte ist das Centrino-Logo?
http://notebook.samsung.de/article.asp?artid=c61ebd5f-ffec-4882-a852-412560796565&show...
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