Handy-Variante von Firefox in der Erprobung

Viele offene Fragen zu einer mobilen Version von Firefox

In der Entwicklungsabteilung von Mozilla wird derzeit erprobt, wie Firefox auch auf Handys gebracht werden kann. Eine mögliche Lösung ist eine serverbasierte Technik, die Webseiten passend für kleine Handydisplays umwandelt. Noch gibt es keinen Zeitplan für eine mobile Variante von Firefox.

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Im Interview mit dem APC-Magazin erklärte Mitchell Baker, CEO der Mozilla Foundation, dass es noch eine lange Zeit dauern wird, bis Firefox auf das Handy kommt. Noch wird bei Mozilla daran geforscht und es ist noch offen, wie eine mobile Variante von Firefox aussehen wird. Daher gibt es auch keine Zeitplanung, wann eine solche Version erscheinen könnte.

Baker sieht ein großes Problem darin, dass der Funktionsumfang dessen wächst, was im Internet möglich ist - und diese Fortschritte müssten dann auch auf einer mobilen Version von Firefox abgebildet werden. Derzeit läuft bei Mozilla ein Experiment namens "Joey", in dem erforscht werden soll, wie mobile Inhalte auf entsprechende Endgeräte gelangen und wie diese auf Handys genutzt werden. Welche Ergebnisse diese Studie zu Tage förderte, verriet Baker nicht.

Denkbar ist, dass eine mobile Firefox-Variante eine Mischung aus serverbasiertem Dienst und einer passenden Software für Handys sein wird. Der Server wandelt dann Webseiten so um, dass sie auch auf kleinen Mobiltelefondisplays gut les- und bedienbar sind. Baker weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei um ein Experiment handelt, so dass vollkommen unklar ist, ob daraus jemals ein marktfähiges Produkt wird.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Opera bereits mit Opera Mini. Der Browser läuft auf jedem Java-fähigen Mobiltelefon und erhält seine Daten von einem von Opera betriebenen Server, der den HTML-Quellcode aufgerufener Webseiten vor der Übermittlung auf das Handy umwandelt und komprimiert an das Mobiltelefon schickt. Das soll die Datenmenge reduzieren, was die Kosten verringert und die Wartezeit bis zum Aufbau der Seite verkürzt.

Mitchell Baker gestand im Interview außerdem ein, dass die Firefox-Macher weiter daran arbeiten müssen, wie die Rendering Engine verkleinert werden kann, um den Browser mit möglichst allen Funktionen auf Handys und Mobiltelefone zu bekommen.

In dem Interview fiel kein Wort zum mobilen Browser Minimo, der auf die Rendering-Engine von Mozilla setzt und für die WindowsCE-Plattform entwickelt wird.


a 09. Mai 2007

oder auf den Zug warten darf ;) spiegel.mobile ist wirklich gut

aasdddasd 09. Mai 2007

dito :-/ mal wieder der beweis...

Graf Porno 09. Mai 2007

Der immense Speicherverbrauch des Firefox ist weder eine Illusion noch eine...

frabel 09. Mai 2007

Internet auf dem handy hat schon seine Berechtigung mit steigender Tendenz. Mal auf dem...

rene2002 08. Mai 2007

Das "oder" am Ende sagt mir, dass du Opera Mini nicht kennst. Ja, es ist nicht so schön...

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