Der Apfel wird grüner: Jobs gelobt Umweltschutz

LC-Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung kommen

Nicht zuletzt durch Greenpeace wurde Apple wegen seiner Umweltschutzaktivitäten bzw. deren Fehlen gerügt. Nun hat sich Apples CEO Steve Jobs zu Wort gemeldet - und gelobt nicht nur Besserung, sondern rechnet auch mit der Branche und den Umweltverbänden ab.

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In einigen Studien seien anstelle von konkreten Maßnahmen sogar Ankündigungen von Plänen der anderen Hersteller als Pluspunkt für das Umweltschutz-Engagement gewertet worden. Apples Kommunikationspolitik sei es jedoch, nur erreichte Ziele zu veröffentlichen und nicht über Zukunftspläne zu sprechen. Damit habe sich Apple in diesem Fall aber selbst geschadet, gab Jobs unumwunden zu.

Der Apple-CEO führte eine Reihe von Chemikalien auf, die Apple dieses oder in den kommenden Jahren ganz oder zumindest soweit technisch möglich aus den Produkten bzw. den Verpackungen heraushalten will.

Besonders interessant ist dabei die Aussage zu Arsen und Quecksilber. Beide Stoffe sind für den menschlichen Organismus sehr gefährlich. Beide werden beispielsweise in LCDs verwendet.

LCDs haben zwar gegenüber Röhrenmonitoren den Vorteil, praktisch kein Blei mehr zu benötigen, doch enthält ihr Glas Arsen und die Hintergrundbeleuchtung Quecksilber. Apple hat keine Röhrenmonitore mehr im Angebot und kann so auf der Blei-Bilanz punkten, bei LCDs will man künftig arsenfreie Gläser nutzen.

Bei der Belastung der Hintergrundbeleuchtung mit Quecksilber jedoch machte Apple ganz entgegen der bisherigen Politik doch eine Produktankündigung. So wolle man künftig auf LC-Displays setzen, die mit LED-Hintergrundbeleuchtungen ausgerüstet sind. Apple will die ersten Displays ohne Arsen im Jahr 2007 anbieten. 2008 soll die gesamte Produktlinie umgestellt sein.

Die ersten Macs mit LED-LCDs sollen ebenfalls 2007 erscheinen. Die gesamte Produktlinie wird jedoch nicht sofort umgestellt werden können - dies hänge im Wesentlichen von der Zulieferindustrie ab und deren Möglichkeiten, größere Displays mit entsprechender Technik herzustellen.

Apple bietet derzeit Recycling-Produkte in den Ländern an, in denen 82 Prozent aller Macs und iPods verkauft werden. Ende 2007 sollen es 93 Prozent sein. Apple konnte 13 Millionen Pfund (ungefähr 5,9 Millionen Kilogramm) Elektronik recyceln, was 9,5 Prozent des verkauften Gesamtgewichts von vor sieben Jahren (typische Lebenszeit eines Rechners) umfasst. 2007 sollen es 13 Prozent sein, 2008 schon 20 Prozent. Für 2010 plant Apple, die Quote auf 30 Prozent zu erhöhen.


Chemie Ali 18. Okt 2007

Ja es reicht mit dem was Apple tut, und zwar gewaltig! Wer sich nicht verseuchen lassen...

Blork 03. Mai 2007

Nein auch in die ERSTE Welt. In der Dritten Welt wird dieser Sondermüll gefertigt. Da...

Blork 03. Mai 2007

n Ja es kommt wie es kommen muss: Große Parade , Selbstbeweihräucherung ohne Ende und...

newsman 03. Mai 2007

Richtig. Die hälfte denkt jetzt mit Sicherheit, dass Apple mal wieder einen Schritt...

Quizzler 03. Mai 2007

Das ist das gleiche wie mit den Kastortransporten, die sind jetzt relativ sicher, aber...

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Charivari / 18. Okt 2007

iPhone – speiPhone!

fob marketing / 03. Mai 2007

Öko-Marketing bei Apple

universalist.de / 03. Mai 2007

Apple macht auf ökologisch



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