Ubuntu 7.04 "Feisty Fawn" erschienen

Neue Version mit 18-monatiger Unterstützung

Die Linux-Distribution Ubuntu ist in der Version 7.04 alias Feisty Fawn (lebhaftes Rehkitz) erschienen. Vor allem für Desktop-Nutzer bringt die auf Debian basierende Distribution einige neue Funktionen mit, die Installation und tägliche Arbeit vereinfachen sollen. Aber auch für erfahrene Nutzer hält Feisty mit verschiedenen Virtualisierungsoptionen Neues bereit.

Anzeige

Screenshot #4
Screenshot #4
Ubuntu 7.04 ist die neue Version der Distribution, die quasi den Vorgänger 6.10 ablöst. Dieser wird zwar noch weiter mit Updates versorgt, gilt nun aber nicht mehr als aktuelle Version - im Unterschied zu Ubuntu 6.06 LTS, das durch den "Long-Term-Support" noch immer, gerade für den Unternehmenseinsatz, empfohlen wird.

Dass Feisty Fawn wieder einmal besonders den Desktop-Nutzer und gegebenenfalls Windows-Umsteiger im Auge hat, zeigt sich bereits bei der Installation. Diese lässt sich wieder direkt von der Live-CD ausführen und bietet nun ein Hilfsprogramm, um Einstellungen aus einer vorhandenen Windows-XP-Installation zu übernehmen. Dazu zählen beispielsweise Benutzerzugänge, aber auch Browser-Lesezeichen und Kontakte aus den Instant Messengern von AOL und Yahoo. Neue Nutzer sollen so bereits einige grundlegende Einstellungen und Daten in ihrem neuen System vorfinden, um direkt losarbeiten zu können. Ferner lassen sich aber auch Daten aus bereits vorhandenen Linux-Installationen übernehmen.

Screenshot #9
Screenshot #9
Ebenfalls neu und vor allem für Linux-Neulinge interessant: eine leichtere Netzwerkkonfiguration. Der bereits zuvor enthaltene Network Manager wird direkt mitinstalliert und ist standardmäßig aktiv. Über dieses Programm verbindet sich Ubuntu 7.04 automatisch mit vorhandenen drahtlosen und -gebundenen Netzwerken und erlaubt auch den Wechsel zwischen diesen. Da Wpasupplicant ebenfalls mitinstalliert wird, unterstützt Ubuntu auch per WPA-Verschlüsselung gesicherte drahtlose Netzwerke. Network Manager enthält jedoch auch Funktionen, die nicht über die grafische Oberfläche erreichbar sind und lässt sich beispielsweise über Skripte automatisieren. Die Verbindung wird allerdings erst nach der Anmeldung eines Benutzers aufgebaut - der Zeitabgleich über das Internet beim Systemstart funktioniert also weiterhin nur mit einer statischen Konfiguration.

Darüber hinaus ist auch das Zeroconf-Framework Avahi installiert. Dieses findet Dienste wie Drucker und Dateifreigaben im lokalen Netzwerk und bindet diese automatisch ein. Auch selbst eingerichtete Netzwerkdienste bietet Ubuntu so an. Avahi gehörte auch schon zuvor zur Distribution, musste jedoch manuell installiert werden.

Ubuntu 7.04 "Feisty Fawn" erschienen 

Oliver2200 26. Mär 2008

Hi, keine Ursache..;-) hab ich doch gern gemacht. Bin auch immer für Hilfe dankbar; Man...

Alex0815 24. Feb 2008

Hi Oliver! Ohne dich hätte ich's nich geschafft - nano is anscheinend der bessere Editor...

Oliver2200 02. Feb 2008

Hi, Vielen Dank... funktioniert nun auch in Virtual 2007 !!! habe das Problem aber wie...

Joule 06. Nov 2007

DU BIST MEIN HELD!

Kommentieren


eventra-blog / 10. Mai 2007

Ubuntu bringt neue Version heraus

Der Informatik Student / 23. Apr 2007

Ubuntu 7.04 “Feisty Fawn” mit Java-Stack

Das Open Souce Weblog / 19. Apr 2007

Ubuntu - oder doch nicht?



Anzeige

  1. (Senior) Manager Business Services (m/w) - Energy
    Bosch Software Innovations GmbH, Berlin
  2. Software-Entwickler (m/w)
    NORD/LB Asset Management AG, Hannover
  3. Java Softwareentwickler (m/w)
    YAPOWARE Business Solutions GmbH, Großraum Stuttgart
  4. SAP Consultant Internal Logistics (m/w)
    MAHLE International GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NUR FÜR KURZE ZEIT: PlayStation 4 + The Last of Us Remastered + 2 Controller + Cam
    449,00€
  2. TIPP: Samsung Ultra-HD-Monitor U28D590D
    339,00€ inkl. Versand über Redcoon (laut Preisvergleich sonst ab 419,90€ erhältlich)
  3. Xbox One Tauschaktion: 50-EUR-Gutschein beim Kauf einer ausgewählten Xbox One und Eintausch Ihrer gebrauchten Konsole

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Raumfahrt

    Nasa will Mars-Rover mit Helikopter ausstatten

  2. Windows Phone und Tablets

    Die Dropbox-App ist da

  3. Sony Alpha 7 II im Test

    Fast ins Schwarze getroffen

  4. Apple

    Homekit will nicht in jedes Smart Home einziehen

  5. Firmware

    Update für Samsungs NX1 verbessert Videofunktionen enorm

  6. Systemkamera

    Olympus kündigt neues Modell im OM-D-System an

  7. Lieferprobleme

    Drogendrohnen in Mexiko und Norddeutschland abgestürzt

  8. Spartan in Windows 10

    Der Internet Explorer wird nicht abgeschafft

  9. Hör-Spiele

    Games ohne Grafik

  10. Technical Preview mit Cortana

    Windows 10 Build 9926 steht zum Download bereit



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Verschlüsselung: Neue Angriffe auf RC4
Verschlüsselung
Neue Angriffe auf RC4
  1. Netzverschlüsselung Mythen über HTTPS
  2. Websicherheit Chrome will vor HTTP-Verbindungen warnen
  3. SSLv3 Kaspersky-Software hebelt Schutz vor Poodle-Lücke aus

Displayport über USB-C: Huckepack-Angriff auf HDMI
Displayport über USB-C
Huckepack-Angriff auf HDMI

In eigener Sache: Golem pur - eine erste Bilanz
In eigener Sache
Golem pur - eine erste Bilanz
  1. Internet im Flugzeug Gogo benutzt gefälschte SSL-Zertifikate für Youtube
  2. Golem.de 2014 Ein Blick in unsere Zahlen
  3. In eigener Sache Schöne Feiertage!

    •  / 
    Zum Artikel