Interview: Ubuntu für den Enterprise-Einsatz

Anzeige

Golem.de: In welchen Sprachen bietet Canonical Support an?

Yates: Offiziell in Englisch und Französisch, aber wir haben in Montreal auch einen deutschen Mitarbeiter. Er kann also deutsche Telefonanrufe annehmen - wir können allerdings keinen deutschen 24/7-Support anbieten, da er der einzige deutschsprachige Mitarbeiter ist und wir können ihn nicht durchgehend beschäftigen ...

Golem.de: Warum wird der komplette Support über Montreal abgewickelt?

Yates: Zum einen lebt Jeff, der Leiter des Service-Teams, in Montreal. Wir haben ja Mitarbeiter in vielen Ländern, also hatten wir die Wahl, alles in London zu zentralisieren, wo einige Teams sitzen. Allerdings ist das sehr teuer. Die andere Möglichkeit war also, das Team in Montreal bei Jeff aufzubauen. Und letztlich ist es ja auch egal. Denn selbst wenn man nur tagsüber Support anbietet - sobald Kunden in China, an der West- und Ostküste der USA sowie in West- und Osteuropa vorhanden sind, bedeutet dies ganz praktisch, dass jemand 24 Stunden lang die Hotline und die E-Mail-Anfragen betreuen muss.

Also entschieden wir uns für Montreal, auch weil es dort qualifizierte Leute gibt. Und um realistisch zu bleiben: Es ist günstig dort. Alles kam zusammen und nun haben wir unser Support-Team in Montreal. Das bekommt man aber nicht so richtig mit, da wie gesagt 24 Stunden jemand zu erreichen ist.

Golem.de: Bietet Canonical denn außer für Dapper auch für andere Versionen wie Edgy Eft oder Feisty Fawn Support-Verträge an?

Yates: Support-Verträge gibt es für alle Versionen, die aktuell von uns unterstützt werden - also auch die Versionen, für die wir 18 Monate Sicherheits-Updates garantieren. Nur für Dapper kann man allerdings einen fünfjährigen Vertrag für Server und einen dreijährigen für Desktop-Systeme bekommen. Wenn jemand also eine Server-Lösung aufsetzen möchte, empfiehlt sich natürlich Dapper. Derzeit sind zehn Monate des Support-Zeitraums um. Doch wenn eine Firma ihre Systeme aufsetzt und ausgiebig testet, bis diese in den produktiven Betrieb gehen, ist bei den normalen Veröffentlichungen der Support-Zeitraum fast um. Bei Dapper ist dann immer noch genügend Zeit. In meinem Umgang mit Kunden habe ich festgestellt, dass die meisten für Server tatsächlich eher Dapper nehmen. Auf dem Desktop sieht es anders aus, dort kommen häufiger die normalen Versionen mit 18-monatiger Unterstützung zum Einsatz.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Kommentieren


Z! - Zeitgeist, Entwicklung, Technik / 21. Apr 2007

Z! - News: Freitag, 20.04.2007



Anzeige
  1. JAVA-Entwickler/in
    über Schlagheck Radtke Oldiges Executive Consultants GmbH, Süddeutschland
  2. Online Projektmanager/in/E-Business Berater/in
    Aha! Agentur für Handelsmarketing GmbH, Köln
  3. Softwareentwickler Java (m/w)
    Payment Network AG, Wetzlar bei Frankfurt
  4. Mitarbeiter Deskside Support (m/w)
    Computacenter Managed Services GmbH, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  4. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  5. Ron was wrong, Whit is right

    RSA-Schlüssel unsicherer als gedacht


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 209 | letzter Beitrag 11:35 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 114 | letzter Beitrag 11:34 Uhr

Mehr


  1. Apple-TV

    Tim Cook gibt Hinweise zum Apple-Fernseher

  2. Rockstar Games

    GTA 5 nutzt angeblich Sprachanimationen von Speech Graphics

  3. MITx

    MIT bietet ersten Onlinekurs an

  4. Apps für Windows 8

    Es darf jeden Namen nur einmal geben

  5. Jonathan Schwartz

    Ex-Sun-Chef analysiert die letzten Tage von Sun Microsystems

  6. Sicherheitslücke

    Groupware Horde enthält Backdoor

  7. Zynga

    2,9 Millionen zahlende Kunden bei Castleville & Co.

  8. Cloud-Smartphone

    Acer bestätigt Cloud Mobile mit Android 4

  9. Ron was wrong, Whit is right

    RSA-Schlüssel unsicherer als gedacht

  10. Bioware

    Kurz die Welt retten in der Demo zu Mass Effect 3



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Watchdog: Mozilla visualisiert Wiederverwendung von Passwörtern
Watchdog
Mozilla visualisiert Wiederverwendung von Passwörtern

Die Mozilla Labs haben im Rahmen ihres Projekts Watchdog den "Password Reuse Visualizer" veröffentlicht. Die Firefox-Erweiterung zeigt, welche Passwörter der Nutzer wo und wie oft verwendet.

  1. Open-Source-Lizenzen Mozilla Public License 2.0 erheblich vereinfacht
  2. David Ascher "Trefft das neue Mozilla!"
  3. Chrome-Entwickler Mozilla ist Googles Partner, nicht Googles Konkurrent

Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

Zum Artikel