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Im regulären Betrieb ist Intels im Apple TV zum Einsatz kommende Hardware recht genügsam: 30 bis 35 Watt im Menü, springt der Screensaver an, steigt der Verbrauch auf 36 - 37 Watt, was auch bei der Wiedergabe von Videos mit eher geringer Auflösung und Podcasts gilt. Bei hochauflösendem Video sind es dann auch mal 38 Watt, die der Stromzähler anzeigt. Bei längerer Festplattenaktivität wird es in dem Gehäuse recht warm, ein Handauflegen ist aber dennoch ohne Risiko möglich. Apple TV ist seit Ende März 2007 für 299,- Euro erhältlich. Fazit: Apple TV ist sicherlich ein interessantes Produkt - schon die Packung gefällt, das elegante und kompakte Design erinnert angenehm an das des Mac mini und die Bild- und Tonqualität weiß - zumindest subjektiv - zu gefallen. Es gibt keine Ruckler, die Menüführung ist einfach und das Betriebsgeräusch angenehm leise. Dennoch konnte uns Apple TV nicht überzeugen, das kastrierte MacOS X verweigert sich allen Fremd-Codecs, Universal Plug and Play (UPnP) wird nicht unterstützt, so dass Netzwerk-Festplatten mit UPnP-Server nicht als Datenquellen dienen können und selbst die direkte Anbindung an iTunes gibt es noch nicht. Eine Katastrophe ist schließlich der Stromverbrauch auf Grund des "vergessenen" Tiefschlafmodus. Ein Ausschalten durch simples Ziehen des Steckers ist letztlich ebenfalls nicht eines Design-Preises würdig und lässt Sorge um die so vom Stromnetz getrennte Elektronik aufkommen. Einige Lichtblicke gibt es jedoch: Ein Teil der Probleme ist lediglich auf den aktuellen Stand der Apple-TV-Software (Version 1.00) zurückzuführen, es dürfte sich also noch einiges verbessern lassen - auch findige Hacker sind schon dabei, aus Apple TV ein besseres Produkt zu machen. (ck)
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