NTP-Patentstreit: Gericht pausiert Verfahren gegen Palm
US-Patentamt soll erst die Gültigkeit der Patente klären
Der Patentrechtsstreit zwischen NTP und Palm ist vorerst in eine Warteschlange gegangen. Das Gericht hält den Prozess an, bis das US-Patentamt geklärt hat, ob die NTP-Patente gültig sind und von Palm verletzt wurden. NTP hatte Palm im November 2006 verklagt, weil der Smartphone- und PDA-Hersteller angeblich gegen NTP-Patente verstoßen habe.
Der Richter am US-Bezirksgericht von Virginia, James R. Spencer, hat Palm ausdrücklich erlaubt, alle Palm-Produkte mit E-Mail-Funktionen weiter zu verwenden. Das Gericht wird erst urteilen, nachdem das US-Patentamt entschieden hat, ob Palm gegen NTP-Patente verstoßen hat bzw. wenn feststeht, dass die NTP-Patente nicht ungültig sind. NTP wirft Palm vor, gegen NTP-Patente zu verstoßen, die den mobilen Abruf von E-Mails betreffen.
In einer ersten Reaktion zeigte sich Palm zufrieden über die Entscheidung des Gerichts. Der Konzern geht davon aus, dass das US-Patentamt die NTP-Patente für ungültig erklären wird. In einer ersten Prüfung des US-Patentamts hätte keines der betroffenen NTP-Patente Bestand gehabt.
Nach einem langjährigen Rechtsstreit hatte sich Research In Motion mit NTP im März 2006 auf eine Lizenzzahlung von 612,5 Millionen US-Dollar geeinigt. Im Gegenzug hat NTP die entsprechende Patentklage zurückgezogen, die Research In Motion vorwarf, mit den BlackBerry-Geräten NTP-Patente zu verletzen. Auch hierbei ging es um den mobilen Abruf von E-Mails.
NTP selbst bietet keine Funktionen zum mobilen E-Mail-Abruf, wie sie etwa mit RIMs BlackBerry oder den Geräten von Palm möglich ist. Das Unternehmen wurde gegründet, um die Patente eines seiner Gründer auszuwerten.






hehe, joa das dachte ich auch zuerst ;) die firma - die hier ohneheisst aber einfach NTP...
Über NTP stelle ich bei mir die Uhr...
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