Red Hat Enterprise Linux 5 erschienen

Distribution nur noch als Client- und Server-Variante erhältlich

Red Hat hat auf der CeBIT die Version 5 von Red Hat Enterprise Linux vorgestellt. Diese kommt nur noch in einer Client- und zwei Server-Varianten daher und bringt als Kernkomponente Virtualisierung via Xen mit. Auch die Zusammenarbeit mit Microsofts Active Directory wurde verbessert. Neue Sicherheitsfunktionen über SELinux enthält die neue Enterprise-Distribution ebenfalls, womit auch Regierungsanforderungen erfüllt werden sollen.

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Wollte Red Hat das neue Red Hat Enterprise Linux (RHEL) eigentlich schon Ende 2006 veröffentlichen, verzögerte sich die Freigabe immer weiter. Begründet wurde dies mit aufgetretenen Problemen in einzelnen Komponenten. Wie erwartet, stellte der Linux-Distributor RHEL 5 nun auf der CeBIT vor.

RHEL 5 setzt auf den Linux-Kernel 2.6.18 und bringt als Kernkomponente Virtualisierung mit, wofür Xen zum Einsatz kommt. Damit wird sowohl die Paravirtualisierung - also die Virtualisierung für auf Xen angepasste Betriebssysteme - als auch die so genannte volle Virtualisierung unmodifizierter Systeme auf 32- und 64-Bit-x86-Systemen unterstützt. Zur Verwaltung der virtuellen Maschinen ist der Virt-Manager enthalten, mit dem diese sich über eine grafische Oberfläche verwalten lassen. Ferner nutzt Red Hat die Libvirt, um Management-Anwendungen so eine einheitliche und stabile Schnittstelle zur Verfügung zu stellen. Virsh hingegen erlaubt die Steuerung von Virtualisierungsfunktionen über Skripte. Als paravirtualisierte Gäste werden offiziell RHEL 4 und 5 unterstützt.

Doch die Virtualisierung beschränkt sich nicht auf die reine Betriebssystem-Virtualisierung, vielmehr bietet RHEL 5 auch Storage-Virtualisierung über die Cluster Suite und das Global File System. Xen ist außerdem in einer Technology Preview für Itanium 2 enthalten.

Die Integration der Kernel-Sicherheitserweiterung SELinux wurde ebenfalls weiter verbessert und ist nun nach EAL4+/LSPP zertifiziert, womit auch Regierungsanforderungen erfüllt werden sollen. Ein grafisches Programm informiert den Anwender zudem über auftretende Probleme mit SELinux, wenn beispielsweise eine Regel verletzt wurde. Auch Lösungen schlägt die Software direkt vor, etwa wenn eine andere Konfiguration Abhilfe schafft oder es sich um einen bekannten Fehler handelt. Zudem ist die Anmeldung mit Smart-Cards möglich und über Dm-crypt lassen sich alle mountbaren Geräte verschlüsseln.

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najaaa@lula.de 15. Mär 2007

ich sags mal wieder GENTOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO^^

Raider 15. Mär 2007

ein server soll laufen.....welche flexibilität sollte ich bei den Platten brauchen? und...

föhn 14. Mär 2007

du hast den durchblick...

Dr. 14. Mär 2007

Geh in den Keller, Trollen!

Linux-Hardliner 14. Mär 2007

So fängt's an... Kein Deut besser als Novell!

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