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DRM: Steve Jobs soll mit gutem Beispiel vorangehen

FSF bereitet offenen Brief an Apple-Chef Steve Jobs vor

Mit seinem offenen Brief zum Thema DRM hat Apple-Chef Steve Jobs eine breite Diskussion angestoßen. Die Free Software Foundation (FSF), die mit ihrer Kampagne "Defective by Design" gegen DRM kämpft, richtet sich nun ihrerseits mit einem offenen Brief an Steve Jobs. Wenn er wirklich auf die Einschränkungen durch DRM verzichten wolle, könne er selbst schon heute die ersten Schritte machen.

Apple hat mit FairPlay ein eigenes DRM-System etabliert, das aber nicht an Dritte lizenziert wird. Im iTunes-Store gekaufte Musik läuft dadurch zunächst einmal nur auf einem iPod, was Apple in manchen Ländern rechtliche Probleme macht. Als Reaktion darauf veröffentlichte Steve Jobs seinen offenen Brief und erklärte, die Musikkonzerne ließen Apple keine Wahl, die Vertragsbedingungen würden ein DRM-System zwingend vorschreiben. Am liebsten wäre es ihm, so Jobs, wenn überhaupt kein DRM notwendig wäre und die Plattenfirmen sich in dieser Frage bewegen würden.

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Die FSF nimmt Jobs nun beim Wort und fordert, er solle seiner Ankündigung auch Taten folgen lassen. Dazu macht die FSF konkrete Vorschläge, die Jobs schon heute umsetzen könne, wenn er denn nur wolle. Noch aber ist der offene Brief nicht verschickt, erst einmal sollen online Unterschriften und weitere Kommentare gesammelt werden. Am 1. April 2007 soll der Brief dann an den Apple-Chef versandt werden.

Die FSF fordert Jobs darin auf, zunächst einmal das DRM für die Titel unabhängiger Künstler abzuschaffen. Viele kleinere Labels würden ihre Musik sehr gern ohne DRM über iTunes anbieten und tun dies bereits auf anderen Plattformen. Damit würde für die Kunden auch ersichtlich, welche Künstler bei den großen Plattenfirmen, die auf DRM bestehen, unter Vertrag stehen und könnten Platten dieser Unternehmen meiden.

Darüber hinaus gehe es beim Thema DRM nicht nur um Musik, sondern auch um Filme und hier könne Jobs ein Zeichen setzen, indem er dafür sorgt, dass Disney-Filme und -Videos ohne DRM angeboten würden. Steve Jobs sitzt im Board of Directors von Disney und ist seit der Übernahme von Pixar durch Disney der größte Einzelaktionär des Konzerns. Disney war auch der erste Anbieter, der Filme über iTunes verkauft hat.

Zu guter Letzt könne Jobs sich öffentlich für eine Abschaffung von DRM stark machen und politische Aktivitäten gegen DRM, Änderungen am Digital Millenium Copyright Act (DMCA) sowie Politiker, die sich dafür einsetzen, unterstützen.


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Ulrike 09. Mär 2007

Naja, da ist schon ein markanter Unterschied. Denn bei DRM wird die Kompatibilität...

zeko 09. Mär 2007

Es ist schon unverständlich, dass auf meiner Wii, die PS2 Spiele nicht funktionieren...

Apple undn Ei 09. Mär 2007

omg = Oh my God Das heisst er verehrt dich als eine Art Gottheit. Vielleicht betet er...

-der-informator- 08. Mär 2007

Na die eben nicht, es gibt bisher kein DRM System das nicht geknackt wurde. Somit haben...

schmic 08. Mär 2007

in der Schweiz is es nicht illegal! Ausserdem ist bei dem Programm, welches ich meine...


node-0 / 02. Apr 2007

EMI cancelt DRM

netzpolitik.org / 08. Mär 2007

Offener Brief an Steve Jobs wegen DRM



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