Skype Prime - Bei Anruf Bezahlung (Update)

Nutzer können sich Skype-Anrufe bezahlen lassen

Mit einer neuen Beta-Version von Skype für die Windows-Plattform erprobt der Anbieter eine neue Funktion: Skype Prime. Damit können sich Nutzer Skype-Anrufe vergüten lassen, was neue Geschäftsmodelle verspricht. Unternehmen können darüber Dienstleistungen anbieten, die über Skype-Anrufe finanziert werden.

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Die Funktion Skype Prime macht sich so bemerkbar, dass ein Angerufener einen so genannten "payment request" stellen kann und der Anrufer entscheidet, ob er für den Anruf bezahlen möchte. Hierbei beginnen alle Anrufe innerhalb des Skype-Netzes zunächst kostenfrei und können dann auf eine Bezahlung umgeschaltet werden. Außer herkömmlichen Sprachtelefonaten können auch Videoanrufe darüber abgewickelt werden.

Die Abrechnung erfolgt entweder pro Anruf oder minutenweise. Bezahlt wird über ein Skype-Kredit-Konto, von dem die Gebühren abgezogen werden und dem Angerufenen übertragen werden. Allerdings erhält der Angerufene die Skype-Kredite nicht direkt, weil diese zunächst in einer so genannten "holding box" gelagert werden. Diese werden dann über PayPal ausbezahlt. Der Anrufer muss sich also für diesen Dienst ein Skype-Kredit-Konto einrichten und der Angerufene muss in einem Land leben, das eine Auszahlung per PayPal erlaubt.

Skype will damit neue Geschäftsmodelle etablieren. So kann sich der Anbieter vorstellen, dass Unternehmen etwa Beratungen bereitstellen, die dann über Skype-Anrufe finanziert werden. Nach Skype-Auffassung könnte dieser Dienst auch eine Konkurrenz zu herkömmlichen Premium-Diensten im Festnetz- und Mobilfunkgeschäft werden. Als Vorteil preist Skype, dass der Dienst länderübergreifend angeboten werden kann. Im Festnetz- und Mobilfunkbereich muss pro Land immer eine neue Rufnummer angemeldet werden.

Derzeit wird die Funktion Skype Prime erprobt und befindet sich noch im Beta-Stadium. Um diese Neuerung auszuprobieren, muss die soeben erschienene aktuelle Beta-Version von Skype für Windows verwendet werden. Dazu müssen beide Teilnehmer mit einer Skype-Prime-fähigen Version arbeiten. Mit anderen Skype-Fassungen kann die neue Funktion derzeit nicht genutzt werden. Später soll diese Funktion auch in andere Skype-Plattformen integriert werden.

Nachtrag vom 8. März 2007 um 16:00 Uhr:
Wie Skype voller Stolz vermeldet, wurde die VoIP-Software in 3,5 Jahren weltweit bereits 500 Millionen Mal heruntergeladen. Bei dem Dienst sind derzeit 171 Millionen Nutzer angemeldet und im vierten Quartal 2006 wurden 7,6 Milliarden Gesprächsminuten über das proprietäre Skype-Protokoll vertelefoniert.


phonebitch 21. Aug 2007

Dann muss ich eben so weitermachen ;-(

gollumm 25. Jul 2007

Wo ist da die Antwort auf meine Frage?

Bernhard-DE 25. Jul 2007

Schöne Werbung - leider Thema verfehlt. Es bleibt bei 30% Skype-Steuer exklusive Paypal...

Bernhard-DE 25. Jul 2007

Sonst gilt wohl, wer ´ne flat-rate hat, wird wohl nicht via Skype ins Festnetz wählen...

Bernhard-DE 25. Jul 2007

Paypal ist bekannt dafür aus "genialen" Begründungen heraus gern Konten (oder vielmehr...

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