GDC: PlayStation 3 - Mit Sony Home gegen Xbox Live (Update)

Mischung aus Second Life, Die Sims und Download-Shop

Mit einem Paukenschlag greift Sonys PlayStation 3 (PS3) die für sicher gehaltene Online-Führerschaft von Microsofts Xbox Live an: Am Mittwochabend stellt Sonys Phil Harrison in seiner GDC-Keynote zu "Game 3.0" den kommenden Service "Home" vor. Golem konnte schon im Vorfeld einen Blick auf die Mischung aus Online-Spielertreff, Second Life, Die Sims und Download-Shop werfen - ein Video dazu konnten wir mittlerweile nachfügen (auf Seite 4).

Anzeige

Die Central Lounge dient als Treffpunkt der Avatare
Die Central Lounge dient als Treffpunkt der Avatare
Schon am Dienstagabend fand für ausgewählte Pressevertreter eine Vorabvorführung von Sony Home statt. Home ist eine grafisch prächtige Online-Community, in der sich PS3-Spieler als 3D-Avatar bewegen, ein eigenes Apartment ausstatten oder plastische Trophäen aus ihren Spielen vorzeigen. Es wirkt auf Anhieb wie eine Kreuzung aus Die Sims, Second Life und Online-Shop. Fast eine halbe Stunde lang stellte Phil Harrison (President Sony CE Worldwide Studios) den im April 2007 für die offene Beta-Phase vorgesehenen Service vor, während der neben ihm stehende Producer live auf einer PS3 "spielte". Die anderen Avatare, mit denen sich Letzterer unterhielt, waren natürlich Mitarbeiter von Sony CE. Die Bildschirme in diesem Artikel entsprechen grafisch genau dem, was wir in Echtzeit sehen konnten. Erscheinen soll Sony Home als Download via PlayStation Network im Herbst 2007.

Die Avatare lassen sich sehr detailliert erschaffen
Die Avatare lassen sich sehr detailliert erschaffen
Im Prinzip ist Sony Home ein MMO ohne Charakterentwicklung und Spielziel: Vor einer hübsch anzusehenden Gebirgssee-Idylle treffen sich die Spieler-Avatare zum Chatten, Multiplayer-Verabreden oder Spielen von einfachen Casual Games. Und zum Kaufen: Denn wie auch bei Second Life steht einem neu geschaffenen Avatar nicht das ganze Angebot an Kleidung oder Möbelausstattung zur Verfügung. Gleich zu Beginn stellte Harrison klar, dass man zusätzliche Kleidung entweder kaufen kann oder mit dem Erwerb von PS3-Spielen freischaltet. So kann der SingStar-Besitzer beispielsweise ein SingStar-T-Shirt tragen. Die Avatare sind in Sachen Größe, Gesichtsform und -zügen deutlich vielfältiger einstellbar als zum Beispiel die Miis von Nintendos Wii. Allerdings laufen sie noch recht staksig durch die Gegend und lümmeln sich nicht auf Sofas und sonstigen Sitzgelegenheiten, sondern sitzen stocksteif da.

Eigene Medien oder Möbel baut man per Virtual PSP und Crossbar-Navi (XMB) ein
Eigene Medien oder Möbel baut man per Virtual PSP und Crossbar-Navi (XMB) ein
Mit anderen Avataren tritt der Home-Besucher auf vier Weisen in Kontakt: entweder per Gamepad, wobei das Programm bereits nach dem ersten Buchstaben gängige Konversationswörter vorschlägt, so dass sich recht schnell ganze Sätze zusammenstückeln oder wahlweise natürlich auch buchstabenweise formulieren lassen. Zweitens ist die Eingabe von Text über eine optionale Bluetooth- oder USB-Tastatur möglich, wie auch jetzt schon in Verbindung mit dem PS3-Browser. Und drittens lässt sich, ein Headset vorausgesetzt, auch mit dem Gegenüber sprechen. Dann erscheint in der farbigen Sprechblase über dem Avatar statt der Textzeilen ein Broadcast-Symbol. Die vierte Kommunikationsform sind typische Emoticons, also Gesten wie Kopfschütteln, Winken oder auf die Schenkel klopfen.

Objekte werden ähnlich wie bei Die Sims 2 manipuliert: Einfach davorstellen und die richtige Gamepad-Taste drücken. Bei der Vorführung war zu sehen, dass bereits ein Physiksystem eingebaut ist. Sessel oder Ähnliches lassen sich also beispielsweise übereinander stapeln. Aber wo? Im eigenen Heim natürlich, jeder Avatar hat von Beginn an ein recht großes, aber spärlich möbliertes Apartment zur Verfügung. Dieses kann man sich nach und nach verschönern, etwa mit Tapeten, neuen Möbeln oder Luxusgegenständen, ähnlich wie es etwa aus EverQuest 2 bekannt ist.

GDC: PlayStation 3 - Mit Sony Home gegen Xbox Live (Update) 

Thomas Gunther 20. Mär 2007

SLTRADEPARK.com macht den Second Live Geschäften Beine Heute habe ich beim surfen im Netz...

Lall 08. Mär 2007

Ich bezweifle stark, daß du bei dir täglich Besuch aus aller Welt hast. Bin auch kein...

Lall 08. Mär 2007

Ich dachte Apple.

Bibabuzzelmann 08. Mär 2007

Die Realität ist allgegenwärtig, die kann man gar nicht verlieren *g

Stalkingwolf 08. Mär 2007

In deiner Realität darf ich aber nicht mit ner MP9 Terroristen jagen, mit 300 über ne...

Kommentieren


MacVillage.de Weblog / 07. Mär 2007

Sony ist zuhause



Anzeige

  1. PHP Developer (m/w)
    Helpling GmbH, Berlin
  2. C-Experten als Software-Entwickler (m/w)
    MVTec Software GmbH, München
  3. Tester in der Softwareentwicklung (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  4. IT-Ingenieurinnen/IT-Ingenie- ure
    Landeshauptstadt München, München

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: Games-Downloads Angebote
    (u. a. Assassin's Creed: Liberation HD 3,39€, Child of Light inkl. 7 DLCs 29,95€, Driver San...
  2. NEU: World of Warcraft: Warlords of Draenor
    26,99€ statt 41,99€
  3. TIPP: PS4-Spiele reduziert
    (u. a. GTA V 42,33€, Project CARS 43,79€, Tamriel Unlimited 43,79€, Alien: Isolation Ripley...

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Internet.org

    Mark Zuckerberg will Daten per Laser auf die Erde übertragen

  2. TLC-Flash

    Samsung plant SSDs mit 2 und 4 TByte

  3. Liske

    Bitkom schließt Vorstandsmitglied im Streit aus

  4. Surfen im Ausland

    Apple SIM in Deutschland erhältlich

  5. Haushaltshilfe

    Rockets Helpling kauft Hassle.com

  6. Zynq Ultra Scale Plus

    Xilinx lässt erste 16-nm-Chips fertigen

  7. Apple

    iOS 8.4 soll Akku stärker belasten

  8. Soziale Netzwerke

    Reddit-Moderatoren streiken gegen Entlassung

  9. Worldwide Telescope

    Microsoft legt virtuellen Weltraum offen

  10. BND-Selektorenaffäre

    Die Hasen vom Bundeskanzleramt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Pebble Time im Test: Nicht besonders smart, aber watch
Pebble Time im Test
Nicht besonders smart, aber watch
  1. Smartwatch Pebble Time kostet außerhalb von Kickstarter 250 Euro
  2. Smartwatch Apple gibt iOS-App für die Pebble Time frei
  3. Smartwatch Pebbles iOS-App wird von Apple nicht freigegeben

Radeon R9 Fury X im Test: AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
Radeon R9 Fury X im Test
AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
  1. Grafikkarte Auch Fury X rechnet mit der Mantle-Schnittstelle flotter
  2. Radeon R9 390 im Test AMDs neue alte Grafikkarten bekommen einen Nitro-Boost
  3. Grafikkarte AMDs neue R7- und R9-Modelle sind beschleunigte Vorgänger

PGP: Hochsicher, kaum genutzt, völlig veraltet
PGP
Hochsicher, kaum genutzt, völlig veraltet
  1. OpenPGP Facebook verschlüsselt E-Mails
  2. Geheimhaltung IT-Experten wollen die NSA austricksen
  3. Security Wie Google Android sicher macht

  1. Re: Zu leise ...

    violator | 22:08

  2. Re: Es gibt nur einen M. Zuckerberg!

    fluppsi | 22:06

  3. Re: Zockende Banken und ein desolates...

    elf | 22:05

  4. Welcher Anteil von der Kohle ist für die Apple...

    barforbarfoo | 21:55

  5. Re: Wann schmeißen die endlich Ellen Pao als...

    Sinnfrei | 21:51


  1. 16:52

  2. 16:29

  3. 16:25

  4. 15:52

  5. 14:39

  6. 14:35

  7. 14:25

  8. 14:24


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel