GDC: PlayStation 3 - Mit Sony Home gegen Xbox Live (Update)

So stellt sich Sony eine Spielehersteller-Präsenz in Home vor
Wo sich die ganzen Residenzen und Hall of Fames befinden werden, ist nicht ganz klar. Vermutlich wird nicht wie bei Second Life jede einzelne Wohnung für alle sichtbar in der 3D-Landschaft platziert, sondern eher einige Apartmentblocks für alle Nutzer existieren, in denen dann per Lift neben der eigenen nur die Wohnungen von Freunden zugänglich sein werden. Noch ist das aber Spekulation. Wie sich die weltweite Menge aus PS3-Nutzern, die sich auch Home heruntergeladen haben, in der Praxis auf die Welt aufteilen wird, steht ebenfalls in den Sternen bzw. in den Designdokumenten von Sony Computer Entertainment. Auch hier glauben wir nicht, dass à la Second Life oder Eve Online alle Spieler prinzipiell dieselbe Welt bevölkern; wir vermuten eher eine Aufteilung nach Ländern oder Regionen.
Neben privaten Apartments und öffentlichen Einrichtungen wie Spielhalle oder Kino sollen sich auch einzelne Spiele-, Produkt- und Hersteller-Marken in Home präsentieren können - auch hier grüßt aus der Ferne das ideengebende Second Life. So zeigte Harrison eine "Sports Hall", die demonstrieren sollte, wie sich etwa ein Sportspiele-Hersteller in Home anpreisen kann. In diesem Fall mit einem Boxring in der Mitte, Basketball-Körben - vermutlich interaktiv nutzbar- und vor allem Werbevideos zu seinen Spielen. Da auch hier HD-Content abgespielt wird, ist es wahrscheinlich, dass hier auch große Consumermarken wie Coke diese Darstellungschance nutzen werden. Blanker Kommerz ist integraler Bestandteil von Home, daraus machte Sony keine Sekunde ein Geheimnis.
Die Steuerung des Avatars erfolgt direkt per Gamepad, doch für fortgeschrittene Funktionen wie die Weltkarte, die Möbelauswahl oder das Füllen eines virtuellen Bilderrahmens dient die Virtual PSP, die - wie auch die reale PSP und die PS3 - mittels XMB-Interface ("Cross Media Bar") bedient wird. Das Ganze wirkt innerhalb der Sony-Familie irgendwie logisch, aber auch ein wenig nach dem verzweifelten Versuch, den Ladenhüter PSP wenigstens virtuell noch zum Massenphänomen zu machen.

Das Theater ist voll begehbar und spielt HD-Trailer oder User-Content ab
Unser erster Eindruck von Home: Sony hat mit einem Schlag die Kernkompetenz von Microsoft infrage gestellt, der in Sachen Online-Community führende Spielkonsolen-Hersteller zu sein. Home ist ganz anders als Xbox Live, hat aber einen ähnlichen Hintersinn wie Verabredung zum Spielen, das Angeben mit den eigenen Leistungen - und kupfert zudem schamlos bei Second Life und Die Sims 2 ab. Obendrauf kommt die kinderleichte Integration von eigenen Fotos oder Videos und damit die Verknüpfung zwischen den Welten der Unterhaltungselektronik und der Spiele. Ein auf den ersten Blick durchaus überzeugendes Projekt also, das in der Vorführung schon sehr gut funktionierte. Was Home wirklich kann und vor allem, wie es mit großen Bevölkerungszahlen und realen Internetbandbreiten zurechtkommt, wird sich jedoch erst in den kommenden Monaten zeigen. [von Jörg Langer]
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SLTRADEPARK.com macht den Second Live Geschäften Beine Heute habe ich beim surfen im Netz...
Ich bezweifle stark, daß du bei dir täglich Besuch aus aller Welt hast. Bin auch kein...
Ich dachte Apple.
Die Realität ist allgegenwärtig, die kann man gar nicht verlieren *g
In deiner Realität darf ich aber nicht mit ner MP9 Terroristen jagen, mit 300 über ne...
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