Microsoft will Informationssuche revolutionieren

Neue Technologie "Mix" stellt Daten aus mehreren Quellen zusammen

Zum Start seiner Entwicklerkonferenz "TechFest" hat Microsofts Leiter der Forschungsabteilung, Rick Rashid, etliche neue Softwareprojekte aus den Redmonder Labors vorgestellt. Darunter findet sich unter anderem eine Art "Google Earth" für den Weltraum, aber auch "Mix": Damit sollen sich Informationen zu einer Suchanfrage automatisch aus vielen Quellen in ein Dokument begeben.

Anzeige

Rashid bezeichnete Mix auch als "suchbasiertes Autorensystem". Wenn man eine Suchabfrage startet, forscht die Software nicht nur auf Webseiten, sondern auch in den Dateien der lokalen Festplatte sowie in Datenbanken nach Treffern. Die Ergebnisse landen dann in einem Dokument, das sich auch per Mail verschicken lassen soll. Rashid nannte als Beispiel eine Mail an Familienangehörige zum letzten Urlaub. Die Software Mix soll darin automatisch Urlaubsfotos, E-Mails und Informationen von einer Webseite des Ferienortes zusammenstellen.

Auch für den professionellen Einsatz, etwa zum Erstellen von Dossiers, soll sich Mix eignen. Inwieweit die Fähigkeiten von Mix über die Desktop-Suchsysteme von Apple oder Google hinausgehen, muss sich allerdings erst noch zeigen. Auf jeden Fall scheint Microsoft die - gegenüber früheren Versionen - kräftig aufgebohrte Suchfunktion von Vista durch Einbeziehung von Web und Datenbanken nochmals erweitert zu haben.

Die von Mix erstellten Dokumente sollen sich auch selbst aktualisieren, wenn sie etwa in einer Arbeitsgruppe weitergereicht werden. Microsoft betonte auf dem TechFest, dass es sich bei den Mix-Dateien aber nicht um Webseiten handeln soll - eine wie auch immer geartete Server-Technik scheint dafür aber unumgänglich.

Neben Mix stellte Rick Rashid auch noch ein Projekt namens "World-Wide Telescope" vor. Ähnlich Google Earth (oder Microsofts "Virtual Earth") soll man damit anhand von Teleskop-Aufnahmen durch den Weltraum zoomen können. Die Aufnahmen stammen aus dem Projekt Sloan Digital Sky Survey, das mit einem 2,5-Meter-Teleskop und einer 120-Megapixel-Kamera seit zwei Jahren den Weltraum abfotografiert.

Microsofts Forschungs-Chef zeigte ebenfalls eine neue Anwendung für die Xbox 360. Darin sollen Kinder ab vier Jahren, wie Rashid meinte, einen auf dem Bildschirm dargestellten Roboter namens "Boku" programmieren lernen. Boku kann sich dann in seiner virtuellen Umgebung bewegen und auf Sensor-Ereignisse reagieren. Damit sollen bereits die Kleinsten die Faszination des Programmierens erleben können, meint Microsoft.


piere baronelli 10. Sep 2008

ewerybody 08. Mär 2007

NEIN!!!! Sach an! Du bist ja der ALLERerste der das sagt, was? Jedem das seine. OO is...

ewerybody 08. Mär 2007

Sorry, aber ob de hier rumjammerst oder nich: MS wird noch ne ganze weile Marktführer...

eliotmc 07. Mär 2007

Sorry, aber bisher hat Microsoft absolut rein garnichts revolutioniert, und wenn sie sich...

ixiion 07. Mär 2007

Das scheint irgendwie das angesagteste Feature zu sein seitdem es das Internet gibt "man...

Kommentieren




Anzeige

  1. Business Intelligence / Data Warehouse Engineer (m/w)
    Loyalty Partner GmbH, München
  2. Entwicklungsingenieur (m/w) Systemarchitektur / Systems Engineering
    Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG, Überlingen am Bodensee
  3. Senior Consultant Reporting (m/w)
    b.telligent, München und Zürich
  4. Manager (m/w) Wechselprozesse in SAP IS-U
    über InterSearch Personalberatung GmbH & Co. KG, Norddeutschland

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  2. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  3. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  4. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  5. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  6. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  7. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  8. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  9. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  10. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

    •  / 
    Zum Artikel