Wikipedia: Fingierter Professor muss gehen

Debatte um Pseudonym-Verwendung bei der Wikipedia

Wikipedia-Chef Jimmy Wales hat das Mitglied mit dem Pseudonym Essjay rausgeschmissen. Essjay hatte sich fälschlicherweise als Professor ausgegeben, was nun herausgekommen ist. Um solche Fälle in Zukunft zu verhindern, hat Jimmy Wales eine Debatte angestoßen, wie mit Pseudonymen bei Wikipedia umgegangen wird.

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Für Mitarbeiter am Wikipedia-Projekt ist es üblich, unter Pseudonym aufzutreten. Durch einen Bericht des US-Magazins New Yorker kam heraus, dass das Wikipedia-Mitglied Essjay falsche Angaben zur Person machte. So behauptete Essjay, er würde als Theologie-Professor an einer Privatuniversität lehren. Tatsächlich hat der 24-jährige Ryan Jordan aber lediglich Theologie studiert, berichtet die New York Times. Einen Professorentitel hat er nicht.

Zunächst nahm Jimmy Wales das Wikipedia-Mitglied Essjay in Schutz. Das hat aber nicht lange gehalten und Wales bat Essjay alias Jordan unterdessen, seine Tätigkeit ruhen zu lassen und alle Aufgaben bei Wikipedia abzutreten.

Jimmy Wales stuft den Vorfall explizit als Skandal ein und will solche Geschehnisse in Zukunft unterbinden. Dazu hat er eine Debatte angestoßen, wie künftig mit Pseudonymen bei Wikipedia umgegangen wird. Als dringliches Problem sieht er, dass bisher eine Möglichkeit fehlt, wie die Glaubwürdigkeit der Personenangaben überprüft werden kann.


Graf Porno 07. Mär 2007

Das trotzdem ;-) Prof. Dr. sex Popatz

Bastelator 06. Mär 2007

Hmm, letztlich könnte die ganze Diskussion auch sehr nützlich sein, indem die "Ethos...

medot 06. Mär 2007

Ohne hier das komplette Forum durchsuchen zu wollen, lebe ich halt notfalls damit, die...

Bastelator 06. Mär 2007

[...] Xact. Daher das "aber". Mal sehen, wie lange das so bleibt. Beckstein wehrt sich...

bender235 06. Mär 2007

In der Wikipedia hat jeder - unabhängig vom akademischen Grad - das Recht, Artikel zu...

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