Das Potsdamer Unternehmen Mindquarry hat seinen gleichnamigen Collaboration-Server in der Version 1.0 veröffentlicht. Die Software stellt eine Open-Source-Alternative zu Microsofts Sharepoint-Server dar und kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.
Der Mindquarry Collaboration Server steht unter der Mozilla Public License und stellt Funktionen bereit, mit denen die Zusammenarbeit in Teams verbessert werden soll. Dazu zählen eine gemeinsame Datei-Ablage, ein Wiki und eine Aufgabenverwaltung.
Mindquarry kommt inklusive
Desktop-Clients und eines grafischen Installers für Windows daher, die Software wird aber auch für Linux und MacOS X unter
mindquarry.com zum Download angeboten. Sie nutzt ihrerseits diverse Open-Source-Komponenten, darunter das Apache Cocoon Web Application Framework, das Apache Jackrabbit Content Repository, das Ajax-Toolkit Dojo und Subversion als Versionskontrollsystem.
Dateien
speichert Mindquarry einschließlich der gesamten Versionshistorie des Teams und erlaubt einen Abgleich zwischen den Dateien der Team-Mitglieder, so dass diese auch offline verfügbar sind. Zudem bringt Mindquarry ein Wiki mit einfachem WYSIWYG-Editor mit, wobei sich auch Dokumente leicht verlinken lassen.
Einzelne Mitglieder eines Teams können mit Mindquarry ihre Aufgaben pflegen, diese aber aber auch mit anderen Team-Mitgliedern teilen und dabei festlegen, zu welchem Grad die Informationen freigegeben werden sollen.
Gegründet wurde Mindquarry im Sommer 2006 von Lars Trieloff, Alexander Saar und Alexander Klimetschek, drei Absolventen des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts. Seit August 2006 ist Hasso Plattner Ventures, die
Investmentgesellschaft des SAP-Gründers Hasso Plattner, an Mindquarry beteiligt. Zum 1. Dezember 2006 stieß Stephan Voigt als CEO zum Unternehmen, einer der Gründer von Scopeland Software.
(ji)