BluOnyx: Mobiler Content Server für sieben Bluetooth-Nutzer

40-GByte-Festplatte, USB und SD-Kartensteckplatz

Agere hat auf dem 3GSM Congress in Barcelona erste Muster seines tragbaren Mini-Servers BluOnyx präsentiert. Das Gerät soll über Bluetooth mit anderen Geräten wie beispielsweise einem Mobiltelefon kommunizieren und damit nicht nur als externer Datenspeicher fungieren, sondern auch Streaming Music und Streaming DVD aufs Mobiltelefon bringen.

Anzeige

BluOnyx
BluOnyx
In dem Prototypen stecken eine 1,8-Zoll-Festplatte mit 40 GByte Speicher und ein Steckplatz für SD-Cards. Daten gelangen unter anderem per Bluetooth 2.0 oder USB auf das Gerät. In Zukunft soll es auch eine Variante mit Unterstützung für SD-IO-Karten geben. Ebenfalls in Planung ist, das Gerät mit einem WLAN-Chip auszustatten, mit ersten Modellen rechnet Agere Anfang 2008.

Als Modell mit 40 GByte soll das Gerät im Juni 2007 auf den Markt kommen. Zwei weitere Versionen sind bis Weihnachten 2007 geplant: Zum einen soll der Speicherplatz auf 60 GByte erweitert werden, zum anderen soll es eine Version mit einem Flash-Speicher von 10 GByte geben. Agere bietet als Herzstück einen Prozessor, der auf Linux und vx Works aufsetzt und damit offen für weitere Open-Source-Entwicklungen ist.

BluOnyx
BluOnyx
Das Gerät misst 90 x 60 x 19 mm und wiegt etwa 120 Gramm. Im Laufe des Jahres soll das Gerät mit 15 mm für das Festplattenmodell und 13 mm für das Flash-Modell noch flacher werden. Auf der Festplatte sind verschiedene Software-Applikationen vorinstalliert.

BluOnyx kann von bis zu sieben Nutzern gleichzeitig angefunkt werden. Wenn beispielsweise eine Familie im Auto fährt, können die beiden Kinder sowie der Beifahrer jeder über sein eigenes Handy oder einen Laptop Daten von BluOnyx abrufen. Der eine kann also Punk-Rock hören, der nächste Klassik und der Dritte einen Film schauen.

Daneben ermöglicht eine Java-Anwendung, Songs oder Filme per Media Player auf andere Endgeräte zu streamen. Der BluOnyx verarbeitet die Formate MP3, WMA, WAV, AMR und AAC mit einer Bitrate von bis zu 320 KBits/s. Die meisten Mobiltelefone spielen Songs lediglich mit 128 KBit/s ab. Videos werden als H.264, MPEG-4, H.263, WMV, MPEG-2, MPEG-1, AVI und ASF mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln akzeptiert.

BluOnyx
BluOnyx
Um die Daten zu transferieren, unterstützt BluOnyx verschiedene Profile, darunter das Generic Access Profil, das Serial Port Profil, das Object Push Profil, das Dial-up networking (DUN) Profil, das Hands-free Profil, das Generic object exchange Profil sowie A2DP für die Übertragung auf Stereo-Bluetooth-Kopfhörer.

Die Akkulaufzeit gibt Agere mit 12 Stunden bei voller Streaming-Leistung und 300 Stunden im Stand-by-Betrieb an.

Der BluOnyx soll ab Juni 2007 im Fachhandel und bei den Netzbetreibern erhältlich sein. Derzeit verhandelt Agere jedoch noch mit den deutschen Mobilfunkbetreibern. Subventioniert wird das Kästchen vermutlich nicht. Die 40-GByte-Version soll etwa 250,- US-Dollar, die für Weihnachten 2007 geplante Flash-Version mit 10 GByte Speicher soll für um die 150,- US-Dollar zu haben sein.


Bouncy 13. Feb 2007

wenn das handy UPnP unterstützt dann kann es auf freigegebene mediendateien zugreifen...

Spannend 13. Feb 2007

Eine interessante Ergänzung zum OpenMoko Neo1973 Bleibt die Frage ob das Gerät als...

indiana_x 13. Feb 2007

Hi all, Gibts eine möglichkeit bei meinem Win XP Notebook ein Verzeichniss per BT meinem...

Kommentieren




Anzeige

  1. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal
  2. Microsoft Dynamics CRM Architect & Developer (m/w)
    DVB Bank SE, Frankfurt
  3. Trainee IT (m/w) Schwerpunkt: SAP Applikation
    Unternehmensgruppe Theo Müller, Aretsried
  4. Senior Consultant Reporting (m/w)
    b.telligent, München und Zürich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  2. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  3. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  4. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  5. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  6. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  7. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  8. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  9. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  10. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

    •  / 
    Zum Artikel