Zypries gegen heimliche Online-Durchsuchungen
"Heimliche Überwachung eine völlig neue Qualität staatlicher Überwachung"
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries spricht sich gegen einen Schnellschuss bei heimlichen Online-Durchsuchungen aus. Sie stellt sich damit gegen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, der möglichst bald einen rechtlichen Rahmen für heimliche Online-Durchsuchungen schaffen will.
Zypris hält eine heimliche Überwachung für einen schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte und eine völlig neue Qualität staatlicher Überwachung. Das sagte die Bundesjustizministerin beim 10. Europäischen Polizeikongress in Berlin.
"Wer die Verfassung ändern und das staatliche Hacken erlauben will, der trägt die Darlegungslast. Der muss sehr überzeugend nachweisen, dass dieser tiefe Eingriff in die bürgerliche Freiheit zu enormen Vorteilen bei der Bekämpfung schwerster Verbrechen führt. Ich bin sehr skeptisch, ob dies gelingen kann. Natürlich sind heimliche Maßnahmen für die Ermittler bequemer und einfacher. Aber das ist nicht der Maßstab für Grundrechtseingriffe", sagte Zypries. Die Ministerin lässt damit aber eine Hintertür für Online-Durchsuchungen offen. Denkbar wäre demnach vermutlich, Online-Durchsuchungen an ähnliche Bedingungen zu knüpfen wie Abhörmaßnahmen in einer Wohnung.





Hallo, Mein Mann hat einen fünfjährigen Sohn, im vorigen Jahr haben ihn immer mehr Leute...
Hallo, Mein Mann hat einen fünfjährigen Sohn, im vorigen Jahr haben ihn immer mehr Leute...
ich habe schon viel von dir gelesen, es ist mir eine ehre das du auf meinen post...
Seh ich genauso, laufen wir gemeinsam ins Verderben. Denn kommen wird es irgendwann so...
Der wächst in jedem Mutterboden *g Selbst die Jungfrau Maria war nicht sicher davor lol...
Kommentieren