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Netzbetreiber bauen an Konkurrenz zu Google und YahooVodafone, T-Mobile & Co wollen eigene Handysuche entwickeln
Angesichts kontinuierlich sinkender Margen für die Gesprächsverbindungen suchen Vodafone, France Telecom, Telefonica, Deutsche Telekom, Hutchison, Telecom Italia und der amerikanische Netzbetreiber Cingular derzeit nach neuen Möglichkeiten, Umsatz in ihre Kassen zu spülen. Der Focus richtet sich auf Handy-Marketing. Werbung auf Mobiltelefonen steckt noch in den Kinderschuhen, hier versprechen sich die Netzbetreiber in Zukunft lukrative Wachstumsraten und sprudelnde Gewinne,
heißt es in dem Artikel des Daily Telegraph.
Allein in Großbritannien sollen bis Ende 2007 mehr als 20 Prozent aller Handybesitzer Zugang zum mobilen Internet via UMTS oder WLAN haben. Damit würde auch die Zahl der mobilen Suchanfragen stark ansteigen, erwarten die Mobilfunker. Wenn das Projekt erfolgreich werden soll, müssen sich die Netzbetreiber zusammenschließen, denn nur wenn sie wie Google und Yahoo eine ausreichend große Anzahl an Kunden zu bieten haben, wird die neue Suchmaschine für die Werber interessant. Die Rechnung könnte aufgehen, schließlich verfügen die an dem Projekt Beteiligten über etwa 600 Millionen Kunden weltweit. Die Werbung wird im Übrigen als effizienter eingeschätzt als Desktop-Werbung, da bei der mobilen Suche zugleich auch Ortskoordinaten zur Verfügung stehen und somit eine geographische Komponente in die Werbung mit einfließen kann. Werber können damit nicht nur themen-, sondern auch ortsbezogen werben. Es stellt sich die Frage, wie sich die derzeit bestehen Verträge zwischen T-Mobile und Vodafone sowie Hutchison's 3 und China Mobile mit Google vertragen, wenn das Konsortium eigene Wege gehen will. (yg)
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