Zimbra 4.5 mit POP-Sammeldienst

Einfacher HTML-Modus für ältere Rechner

Die Groupware-Lösung Zimbra Collaboration Suite (ZCS) 4.5 bietet einen neuen HTML-Modus, um auch auf älteren Rechnern zu funktionieren und sammelt E-Mails auf Wunsch von externen POP3-Konten ein. Verschiedene neue Funktionen erleichtern außerdem die Administration der Groupware.

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Der neue HTML-Modus
Der neue HTML-Modus
Zimbra bietet nun einen POP-Sammeldienst, um E-Mails von anderen POP3-Konten abzuholen und zentral über ZCS zu verwalten. Außerdem lassen sich E-Mails mit Zimbra Mobile nun per Push-Dienst auf mobile Geräte ausliefern. Der E-Mail-Client der Groupware-Suite kann außerdem verschiedene Identitäten nutzen und wählt dementsprechend passende Absenderadressen und Signaturen.

Administratoren können nun bestimmte Anforderungen an die gewählten Passwörter definieren, um eine höhere Sicherheit zu erlangen und es lassen sich Mailbox-Quotas festlegen. Hosting-Anbieter haben außerdem die Möglichkeit, eine maximale Mailbox-Zahl pro Domain einzustellen. Über die Administrationskonsole lassen sich in der neuen Version Backups durchführen und wieder einspielen.

Damit mehr Anwender ZCS nutzen können, gibt es in der Version 4.5 außerdem eine einfache HTML-Oberfläche, die auf älteren Rechnern anstatt der Ajax-Oberfläche genutzt werden kann. In Microsoft Outlook werden nun in Verbindung mit Zimbra Aufgaben unterstützt und ZCS bietet eine E-Mail-Archivfunktion, die allerdings noch als Beta gekennzeichnet ist.

Die ZCS 4.5 Open Source Edition ist kostenlos, während die ZCS 4.5 Network Edition 25,- US-Dollar pro Mailbox und Jahr kostet. In diesem Preis sind auch Support und Updates enthalten. Zimbra Mobile kostet ab 500,- US-Dollar für ein Jahr und 50 Anwender. Die Open-Source-Edition steht ab sofort zum Download bereit. Neben Binarys für verschiedene Linux-Distributionen und MacOS X ist auch der Quelltext erhältlich.


RipClaw 30. Jan 2007

Firmen stehen auf Enterprise Versionen. Zu denen gibt es meistens tollen und vor allem...

HamburgerTS 30. Jan 2007

Warum benötigen diese groupware server eigentlich immer Enterprise-Versionen? Abzocke?

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