Samsung entwickelt Killer-Roboter für die Objektsicherung

Bewaffneter Grenzwächter mit Infrarot-Augen

Samsung TechWin entwickelt mit Fördergeldern Südkoreas einen Wachroboter, der zur Objektsicherung eingesetzt werden soll. Das Besondere an dem Gerät, das wie ein Roboter aus einem Science-Fiction Film aussieht, liegt nicht so sehr in seinem Design, sondern vielmehr in seiner Ausstattung. Neben Aufklärungssensoren kann es auch mit einem Sturm- oder einem leichten Maschinengewehr ausgerüstet werden und damit Ziele bekämpfen.

Anzeige

Roboter
Roboter
Der "Intelligent Surveillance & Security Guard Robot" klärt bei Tage mit seiner Kamera die Umgebung bis zu 4 km Entfernung auf. In der Nacht sieht er mit seiner Überwachungs-Infrarot-Kamera noch 2 km weit. Eine zusätzliche Zoomkamera erlaubt es ihm, tagsüber bis zu 2 km weit entfernte Ziele nicht nur zu erfassen, sondern auch zu identifizieren und nachts immerhin noch auf einen Kilometer Entfernung zu arbeiten. Dabei hilft ihm neben einer Erkennungssoftware seine Sensorik, die durch einen Infrarotscheinwerfer unterstützt wird. So kann er auch mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen.

Die Kommunikation zur Überwachungszentrale erfolgt schnurlos oder per Kabelverbindung. Der Roboter steht fest installiert auf dem Boden - Räder oder Ketten sind derzeit nicht vorgesehen. Die E-Wache kann auch über eine Joystick-Konsole bedient werden, wobei der menschliche Bediener die Plattform im Kreis drehen und zusätzlich um 60 Grad nach unten und 45 Grad nach oben neigen kann.

Auf der Waffenplattform lassen sich sowohl ein modifiziertes Sturmgewehr als auch ein leichtes Maschinengewehr oder nicht tödliche Waffen einsetzen. Zur Präzision werden keine genauen Angaben gemacht, sie soll jedoch nach Angaben des Herstellers angesichts der festen Montage des Roboters zur Bekämpfung von menschlichen Zielen mehr als ausreichend sein. Ein im Netz zu findendes Demonstrationsvideo zeigt neben den Tracking-Funktionen auch den Einsatz mit scharfer Munition gegen Zielscheiben.

Damit das Gerät nicht gestohlen oder seiner Bewaffnung beraubt werden kann, ist zudem ein Tränengas-Behälter vorhanden. Ob das Gerät nur per Knopfdruck seines Operators oder auf Wunsch auch autonom schießt, geht nicht klar aus der Beschreibung hervor. Auch wie die Freund-Feind-Erkennung gestaltet ist, wurde nicht genau mitgeteilt. Im Nahbereich kann der Roboter per Spracherkennung eine Parole abfragen und ggf. die Zentrale verständigen.

Das mit ungefähr einem Meter Bauhöhe recht kleine System soll menschliche Wachen teilweise ersetzen und in Südkorea zur militärischen Objektsicherung, aber auch zur Bewachung der Grenze oder zum Schutz wichtiger Anlagen wie Staudämmen und Pipelines eingesetzt werden.


234247 27. Nov 2008

damit sichs jeder merken kann: "tot" mit t wegen "die tote Ratte" "Tod" mit d wegen...

das sag ich... 29. Feb 2008

dummm...so ne scheizzze kampfroboter un so was ey die menscheit verblödet do imma mehr....:)(

erbus 30. Sep 2007

Fehler sollte man sich da wirklich nicht leisten, aber schon bei einfachen Netzteilen...

Furby from... 25. Mai 2007

Heißluftballon mit Defekt muss muhaaa....was habt ihr mit euren dummen Heißluftballons...

dername 15. Mai 2007

*arghs* Sagte ich schon sowas find ich alt?!

Kommentieren


Caracasa - You may say I'm a dreamer / 26. Jan 2007

Samsung entwickelt Killer-Roboter für die Objektsicherung



Anzeige

  1. Projektleiter Software - Service Projects (m/w)
    VANDERLANDE INDUSTRIES GMBH, Dortmund
  2. Softwareentwickler PHP (m/w)
    Hartmuth Stein Software e.K., Kempten / Allgäu
  3. Soft­ware­ent­wickler (m/w)
    AKDB, München
  4. Softwareentwickler (m/w)
    BayWa r.e. Solarsysteme GmbH, Tübingen

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: 3 TV-Staffeln für 25 EUR
    (u. a. Firefly, Das Adlon, Mad Men, Family Guy, Wolfblood)
  2. NEU: Amazon Last-Minute-Angebote Tag 6: Games, Blu-ray, Technik
  3. NEU: 2 TV-Staffeln auf Blu-ray für 30 EUR
    (u. a. The Big Bang Theory, Supernatural, The Vampire Diaries, The Clone Wars)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. BSI-Sicherheitsbericht

    Hacker beschädigen Hochofen in deutschem Stahlwerk

  2. Innenminister de Maizière

    Jeder kleine Webshop muss sicher sein

  3. Smartwatch

    Pebble unterstützt Android Wear

  4. Sony-Leaks

    MPAA lobbyiert weiter für DNS-Sperren

  5. South Park S18

    Eine sehenswerte Staffel voller IT-Kritik

  6. Wiredtiger

    MongoDB übernimmt schnellen, skalierbaren Datenspeicher

  7. Trinity Desktop R14

    KDE3-Fork integriert neue Software

  8. Automatische Filterfunktion

    Facebook macht dunkle Selfies hell

  9. IT-Sicherheitsgesetz

    Kabinett beschließt Meldepflicht für Cyberangriffe

  10. Jahresrückblick

    Was 2014 bei Golem.de los war



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



E-Mail-Ausfall in München: Und wieder wars nicht Limux
E-Mail-Ausfall in München
Und wieder wars nicht Limux
  1. Öffentliche Verwaltung Massiver E-Mail-Ausfall bei der Stadt München
  2. Limux Kopf einziehen und über Verschwörung tuscheln
  3. Limux Windows-Rückkehr würde München Millionen kosten

Games-Verfilmungen: Videospiele erobern Hollywood
Games-Verfilmungen
Videospiele erobern Hollywood
  1. Adr1ft Mit Oculus Rift und UE4 ins All
  2. The Game Awards 2014 Dragon Age ist bestes Spiel, Miyamoto zeigt neues Zelda
  3. Space Engineers Minecraft im Weltraum

Nexus 6 gegen Moto X: Das Nexus ist tot
Nexus 6 gegen Moto X
Das Nexus ist tot
  1. Teardown Nexus 6 kommt mit wenig Kleber aus
  2. Google Nexus 6 kommt doch erst viel später
  3. Google Nexus 6 erscheint nächste Woche - doch nicht

    •  / 
    Zum Artikel