IBM verkauft sein Druckergeschäft

Ricoh übernimmt Mehrheit an neuem Drucker-Joint-Venture

IBM trennt sich von seiner Druckersparte und lässt sie in einem neuen Joint Venture mit Ricoh aufgehen. Die Mehrheit an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen wird Ricoh halten, soll dieses aber letztendlich komplett übernehmen.

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Basis des neuen Unternehmens ist IBMs "Printing Systems Division", womit Ricoh sein Portfolio erweitern will. So wird Ricoh mit 51 Prozent auch die Mehrheit an dem neuen Unternehmen halten, das "InfoPrint Solutions Company" heißen soll. Die restlichen 49 Prozent der Anteile will Ricoh innerhalb der nächsten drei Jahre hinzukaufen, so dass IBMs Druckergeschäft am Ende komplett Ricoh gehören wird.

IBM erhält zum Abschluss des Geschäfts 725 Millionen US-Dollar für 51 Prozent der Anteile, aber auch als Vorauszahlung für weitere Anteile und eine Management-Gebühr in Höhe von 35 Millionen Euro. Der letztendliche Verkaufspreis soll erst in drei Jahren festgelegt werden, wenn das Unternehmen komplett an Ricoh geht.

Die neue InfoPrint Solutions Company soll am Anfang rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigen, weitere 1.000 Mitarbeiter im Bereich Wartung könnten noch von IBM hinzukommen. Der Umsatz der Sparte lag 2006 bei rund einer Milliarde US-Dollar, ihr Gewinn vor Steuern zwischen 175 und 275 Millionen US-Dollar.


GordonHannes 27. Jan 2007

Naja das Problem ist einfach bei Hardware sind die Gewinnspannen klein im Vergleich zu...

Michi_74 27. Jan 2007

IBM hat die Druckersparte ausgegliedert und daraus wurde die LexMark. anschließend wurden...

Reinhardt 26. Jan 2007

So einfach wird man Personal los! Vor 16 Jahren Druckergeschäft an Lexmark verkauft und...

Anonymous 26. Jan 2007

IBM hat nicht nur Laptops, sondern das gesamte PC-Geschäft - auch die umfangreiche Office...

eisenlauer 25. Jan 2007

Nach den Laptops noch eine Sparte welche IBM abgibt? Schön langsam wird das mit dem BM in...

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