Cisco gesteht GPL-Verstoß beim iPhone ein

Fehlende Quelltext-Teile sollen nachgereicht werden

Cisco hat einen Verstoß gegen die GNU General Public License beim iPhone seiner Tochter Linksys eingeräumt. Der fehlende Quelltext soll nun nachgereicht werden. Das GPL-Violationsprojekt hatte zuvor auf den Umstand aufmerksam gemacht.

Anzeige

Bei dem Vorwurf, den das GPL-Violationsprojekt kürzlich öffentlich machte, geht es konkret um das VoIP-Telefon WIP300, das die Cisco-Tochter Linksys unter der Marke "iPhone" vertreibt. Auf dem Gerät läuft Linux, das unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht wird, einer Lizenz, die die freie Verfügbarkeit des Quelltextes verlangt. Dem veröffentlichten Quelltext fehlten jedoch Teile, so Armijn Hemel vom GPL-Violationsprojekt.

Dabei soll es unter anderem um den zum Beschreiben des Flash-Speichers notwendigen Treiber gehen. Allerdings wollte Hemel Cisco die Arbeit nicht abnehmen und daher keine genauen Angaben machen, hieß es. Nun hat ein Pressesprecher den Verstoß im Cisco-Blog eingeräumt. Man sei dem Problem auf den Grund gegangen und werde es nun beheben, um die GPL-Konformität sicherzustellen.

Man danke Hemel für den Hinweis, heißt es in dem Blog weiter. Auch andere Mitglieder der Open-Source-Szene sollten Cisco auf entsprechende Probleme hinweisen, so sie denn auffallen. Die Konformität zu offenen Standards sei sehr wichtig und man werde sich bemühen, den dafür genutzten Lizenzen gerecht zu werden.


GodsBoss 24. Jan 2007

Ganz einfach: Im ersten Fall kann niemand mehr von dem neuen Code profitieren, da er ja...

Genau 24. Jan 2007

Hat ja sehr viel mit den Namensrechten zu tun...

blubber 24. Jan 2007

die veröffentlichungspflicht soll erreichen, dass ein eventuell geänderter oder...

GPL-Verfechter 24. Jan 2007

Daß die GPL Fall 1 nicht erlaubt; ganz einfach. Wenn man GPL-Code verwendet, dann mu...

luftpumpe 24. Jan 2007

Jau

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Support-Mitarbeiter/in
    Clifford Chance, Frankfurt am Main
  2. Produktmanager / Produktmanagerin
    econda GmbH, Karlsruhe
  3. Java-Entwickler (m/w) - Bereich ERP
    HALTEC Hallensysteme GmbH, Korntal-Münchingen
  4. IT-Administrator/-in
    Oskar Frech GmbH + Co. KG, Schorndorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  4. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  5. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 207 | letzter Beitrag 11:09 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 113 | letzter Beitrag 11:29 Uhr

Mehr


  1. MITx

    MIT bietet ersten Onlinekurs an

  2. Apps für Windows 8

    Es darf jeden Namen nur einmal geben

  3. Jonathan Schwartz

    Ex-Sun-Chef analysiert die letzten Tage von Sun Microsystems

  4. Sicherheitslücke

    Groupware Horde enthält Backdoor

  5. Zynga

    2,9 Millionen zahlende Kunden bei Castleville & Co.

  6. Cloud-Smartphone

    Acer bestätigt Cloud Mobile mit Android 4

  7. Ron was wrong, Whit is right

    RSA-Schlüssel unsicherer als gedacht

  8. Bioware

    Kurz die Welt retten in der Demo zu Mass Effect 3

  9. Adobe

    Photoshop CS6 mit Content-Aware Move

  10. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Thermosensor: Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar
Thermosensor
Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

US-Forscher haben einen neuartigen Infrarotsensor entwickelt. Vorbild war der Flügel eines Schmetterlings, dessen Strukturen infrarotes Licht so reflektieren, dass es sichtbar wird.

  1. Lidar Laserbilder zeigen Auswirkungen eines Erdbebens
  2. Wearables Die Textilfaser wird zum Stromspeicher
  3. Forschung Daten mit Hitze schneller speichern

Proview Technology: Ausfuhrverbot soll Apple von iPad-Herstellern abschneiden
Proview Technology
Ausfuhrverbot soll Apple von iPad-Herstellern abschneiden

Mit einem neuen Vorstoß will Proview Technology verhindern, dass Apple iPads von seinen Auftragsherstellern in China bezieht. Das taiwanische Unternehmen will ein Import- und Exportverbot des iPads für China beantragen und hat bereits erste Beschlagnahmungen erreicht.

  1. Dockingstation iPad wird zum Scanner
  2. Tablet Rechnungshof überprüft iPad-Kauf der CDU-Fraktion
  3. Skitch Webseiten und Karten mit dem iPad bemalen

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


Zum Artikel