Spieletest: Armed Assault - Betatest zum Vollpreis

Beeindruckende Weitsicht
Was die KI an Intelligenz vermissen lässt, macht sie mit ihrer Treffsicherheit wieder wett. In schummrigen Licht und auf weiter Entfernung ist diese auch ohne Nachtsichtgeräte äußerst zielsicher. Zudem stört sich die KI nicht an hohem Gras oder an Gebäuden. Nur allzu häufig meldet die KI Gegner hinter Gebäuden oder unter Brücken, die sich nicht in der Sichtlinie befinden. Weit entfernte Objekte können die Adleraugen der KI ebenfalls besser ausmachen, als der Spieler mit einem Fernglas. Gelegentlich gelingen der KI auch nahezu unmögliche Kopfschüsse, etwa wenn man sich in einem bewegenden Hubschrauber 500 Meter entfernt nach Sonnenuntergang auf sein Ziel zu bewegt und dann von einer AK47 einen tödlichen Kopftreffer einstecken muss.
Wem die missratene KI nicht ausreicht, der kann in den Optionen eine "Super KI" aktivieren - das ändert aber nichts an ihren Fahrkünsten.
Dass die Missionsbeschreibungen teilweise nicht lesbar sind, weil sie nicht in das Feld passen, HTML-Code und Platzhalter zu sehen sind ("Text hier") und Sekundärziele nicht lösbar sind, stört angesichts der anderen Fehler des Spiels kaum noch. Die Liste der Störungen lässt sich noch erweitern und stellt nur eine kleine Auswahl dar.

Abgeschnittener Text der Einsatzbesprechung
Wer nicht mehr gegen die KI spielen möchte, kann sich an menschlichen Gegnern probieren: Armed Assault bietet einen Mehrspielermodus, bei dem sich recht viele Spieler auf der Insel verteilen können. Nicht zuletzt durch die Entscheidung Armed Assault zunächst nur in wenigen Ländern herauszubringen, finden sich selbst abends nur um die 100 Spieler, so dass der Mehrspielermodus nicht der Rede wert ist. Zudem kämpft Armed Assault mit Abstürzen und Trennungen der Verbindung.
Die kostenlose Demo-Version 1.03 (erste Version) war im Test deutlich stabiler als das "vollständige" Spiel. Die Demo besitzt zudem kleinere Zusatzfunktionen, die der Verkaufsversion (noch) vorbehalten sind und vermutlich erst im Februar 2007 nachgefügt werden.
Armed Assault ist hier zu Lande bereits im Handel erhältlich und kostet 45,- Euro. Als Kopierschutz kommt Securom zum Einsatz, der während des Tests keine Probleme machte. In den Armed-Assault-Foren wird jedoch dringlich darauf hingewiesen, möglichst eine aktuelle Firmware auf dem DVD-Laufwerk zu haben und den Regionalcode 2 zu nutzen.
Fazit:
Auf Grund der vielen technischen Probleme gerät der Inhalt des Spiels zwangsläufig in der Hintergrund. Man hat eher das Gefühl, ein Betatester eines Spiels zu sein, das noch Monate vor der Fertigstellung steht und sich auch im Spielinhalt nicht von Operation Flashpoint abheben kann. Insbesondere die Missionen wirken lieblos zusammengesetzt, die kurze Geschichte ist nicht erwähnenswert und ein Hineinversetzen in eine Rolle findet nicht statt. Leider liegt der Fokus der Entwickler derzeit offensichtlich bei der Fehlerbereinigung der Demo-Version und der Vorbereitung für die Spielveröffentlichung in anderen Ländern Mitte Februar 2007. Nur leidensfähige Soldaten sollten derzeit zum Spiel greifen, denn der ungetrübte Spielspaß muss erst noch per Patch hinzugefügt werden.
| Spieletest: Armed Assault - Betatest zum Vollpreis |







lol, etwas spät dran heute? :-)
Grade habe ich zum ersten Mal ein Spiel umgetauscht. 10 Min. mit dem Verkäufer...
Die neuen Konsolen, wie die X360 ("live")oder PS3 haben Online-Systeme, worüber Patches...
Also ich fand das Spiel irgendwie merkwürdig. Von bugs hab ich nichts gemerkt aber so...
Da hast du auch wieder Recht. Wobei ich nicht weiß, ob man KI-Fehler beheben kann. Und...
Kommentieren