La Fonera - WLAN-Anbieter Fon droht Router-Abstaubern

Kostenloser Router bringt Verpflichtungen mit sich

Um sein WLAN stark auszubauen, verteilt das von potenten Investoren gestützte spanische Unternehmen Fon derzeit noch kostenlose WLAN-Router mit Namen "La Fonera". Das damit einhergehende Versprechen, ihre DSL-Leitung anderen kostenlos oder gegen Gebühr zugänglich zu machen, scheinen jedoch nicht alle La-Fonera-Empfänger bisher auch umgesetzt zu haben - Fon droht nun mit Konsequenzen.

Anzeige

Bereits zum wiederholten Male findet sich im offiziellen Fon-Blog die Mahnung, die La Foneras doch bitte in Fensternähe aufzustellen, ans jeweilige private Heimnetz anzuschließen und zu registrieren. Für Letzteres ist allerdings eine Einrichtung über eine WLAN-Verbindung vonnöten; wer etwa kein Notebook mit WLAN hat, steht vor einem Problem. Ist das Gerät aber einmal ins Fon-Netz eingebucht und per Browser konfiguriert, dann ist die Schuldigkeit des privaten Fon-Partners damit nicht getan: Sollte die "La Fonera" länger als 30 Tage offline gehen, dann will Fon dem jeweiligen Versprechensbrecher den weltweiten Roaming-Zugang zum Fon-Netz sperren.

"Des Weiteren raten wir auch davon ab, Eingriffe in die "La Fonera" vorzunehmen, um z.B. Fremdsoftware aufzuspielen. Demnächst könnte es beispielsweise auch sein, dass ein Prüfsummenspiel oder eine andere Spielerei von uns derartige Manipulationsversuche aufdecken wird", heißt es zudem im deutschen Fon-Blog. Damit sind diejenigen angesprochen, welche die Firmware austauschen oder umfunktionieren. Auch in diesem Fall sollen dann die "weltweiten Roaming-Fähigkeiten [...] zur Disposition" stehen.

Dass der Fon-Dienst noch in Entwicklung ist, zeigt die aktuelle Beta-Firmware 0.7.1.2. Laut dem elf Monate alten Start-up-Unternehmen sind noch nicht alle Funktionen realisiert und noch nicht alle Probleme beseitigt worden. Aktuell befinde sich Fon im Beta-Test, dessen Erfahrungen für die weitere Systementwicklung genutzt werden sollen. Auch wenn die Mitglieder der Fon-Gemeinschaft ausdrücklich ermuntert werden, die Systeme während dieser Phase ausgiebig zu nutzen, zu testen und Ideen mitzuteilen, gibt es seitens Fon den ausdrücklichen Hinweis, dass dies keine Veränderungen der Firmware einschließt.

Denjenigen Fon-Partnern ("Foneros"), deren Fon-Router häufig von Mit-Foneros ("Linus") und anderen ("Aliens") genutzt werden, will Fon in Zusammenarbeit mit einem Hersteller voraussichtlich ab März 2007 bessere Antennen mit Richtwirkung zur Verfügung stellen. "Diese wird dann für eine etwa dreifach bessere Reichweite in den Straßen sorgen", heißt es seitens Fon. Die kostenlosen Router selbst gibt es im Moment nur noch über Partnerunternehmen. Die Aktion soll Ende Januar bzw. Anfang Februar 2007 enden, danach muss die Hardware bezahlt werden.


Tom Stein 14. Aug 2007

Den Router muss man nicht einmal konfigurieren, wenn man einen Haupt-Router im Netzwerk...

Tom Stein 14. Aug 2007

Nun ja, "wirklich überall" findet man Foneros leider noch nicht. Aber besser ein paar...

Müllermann 14. Feb 2007

Ich sehe zur zeit 2 Hauptprobleme: 1. Die Rechtliche Frage? näheres kann wirklich in...

raptorxp 09. Feb 2007

Eigentlich gibt es ein Problem mit der effektiven Nutzung von Fonera: Die...

küstenjunge 30. Jan 2007

Ich arbeite auch unter OSX und habe den WLan Anschluss über ein integriertes...

Kommentieren


Das CIO-Weblog / 22. Jan 2007

Geschafft: Ich bin jetzt auch Fonero



Anzeige
  1. SAP Project and Implementation Lead (m/w)
    Hewlett-Packard GmbH, keine Angabe
  2. Enterprise Architects (m/w)
    corporate quality consulting GmbH, bundesweit, Reisebereitschaft
  3. Software-Entwickler (m/w)
    über Pentagon AG, Region Ruhrgebiet und Süddeutschland
  4. Software-Entwickler/-in im Bereich digitale Kameratechnik
    Baumer Optronic GmbH, Radeberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Premiumnutzer

    Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren

  2. Acta-Demos

    Zehntausende gegen "bekACTA Scheiß" in München und Berlin

  3. Klage gegen Samsung

    Apple will Verkauf des Galaxy Nexus verhindern

  4. Lumia-Smartphones

    Nokias Offensive auch in Deutschland gescheitert

  5. Gerüchte

    Apple will alle Notebooks dünner machen


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 09:48 Uhr

  2. Kommentare: 167 | letzter Beitrag 10:25 Uhr

  3. Kommentare: 109 | letzter Beitrag 10:06 Uhr

  4. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 12.02. 10:35

  5. Kommentare: 89 | letzter Beitrag 07:25 Uhr

Mehr


  1. Spielebranche

    Gaming-Standort Bayern sucht den Reset-Knopf

  2. Google@home

    Google baut Hardwaretestcenter für Unterhaltungselektronik

  3. Objektive

    So geht es weiter mit Sonys NEX-System

  4. Gerüchte

    Apple will alle Notebooks dünner machen

  5. Tilt-Shift-Effekt

    Generator für Spielzeuglandschaften

  6. Premiumnutzer

    Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren

  7. Evilshadow

    Microsoft Store in Indien gehackt

  8. Browser

    Firefox 10.0.1 bringt Fehlerkorrekturen

  9. Lumia-Smartphones

    Nokias Offensive auch in Deutschland gescheitert

  10. Klage gegen Samsung

    Apple will Verkauf des Galaxy Nexus verhindern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Überwachungstechnik: Kuli mit HD-Videokamera
Überwachungstechnik
Kuli mit HD-Videokamera

Mit zwei unscheinbaren Kugelschreibern bietet der US-Sicherheitsdienstleister Swann hochauflösende Videokameras für Überwachungszwecke an, die praktisch nicht zu erkennen sind.

  1. Saeed Malekpour Iran bekräftigt Todesstrafe für Webentwickler
  2. Stille SMS In Hamburg über 134.700 heimliche Ortungsimpulse
  3. Europol Bundesregierung schweigt zu Überwachung sozialer Netzwerke

Acta: Deutschland setzt Unterzeichnung von Acta aus
Acta
Deutschland setzt Unterzeichnung von Acta aus

Das Auswärtige Amt hat seine Zustimmung zu Acta vorerst zurückgezogen. Der Providerverband Eco fürchtet, dass seine Branche durch Acta in die Rolle des "Hilfssheriffs bei der Verfolgung von Rechtsverletzungen" gedrängt würde.

  1. Acta Lettland setzt Ratifizierung von Handelsabkommen aus
  2. Acta Piratenpartei ruft zu Protesten in 50 deutschen Städten auf
  3. Acta Junge Union gegen Acta und Internetsperren

Streaming-Client: Google bereitet eigenen Hi-Fi-Netzwerkplayer vor
Streaming-Client
Google bereitet eigenen Hi-Fi-Netzwerkplayer vor

Google soll noch in diesem Jahr einen Hi-Fi-Netzwerkplayer auf den Markt bringen, der die Marke Google tragen wird. Der Google-Streaming-Client soll auf Android basieren.

  1. Iconic Panoramavideos mit dem Galaxy Nexus
  2. Dune HD Pro Zerteilte Blu-ray-Unterhaltungszentrale
  3. Electronic Drum Machine Shirt Das Anziehschlagzeug für unterwegs

Zum Artikel