Aktionismus? Bayerns Kabinett will "Killerspiele" verbieten
So ist es nicht verwunderlich, dass die Spielebranche sich zu Unrecht kriminalisiert fühlt und gemeinsam mit der für die Alterseinstufung verantwortlichen USK darauf hinweist, dass es bereits ein funktionierendes Jugendschutzsystem gebe. Eines, das in diesem Jahr erst von der Bundesregierung gelobt wurde, nachdem die FDP mit Hinblick auf die mitunter sehr esoterisch anmutende "Killerspiel"-Debatte einen Statusbericht erbat. So mancher CDU/CSU-Politiker möchte die USK aber gleich ganz abschaffen, weil ihnen die Einstufungen der verantwortlichen Experten zu lax erscheinen, und stattdessen den Staat direkt entscheiden lassen, was gut ist für seine Bürger und was nicht.
Stoiber sieht in Spielen eine Gefahr für die deutschen Bürger: "Das sind unverantwortliche und indiskutable Machwerke, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen." Ein starker Staat dürfe hier nicht einfach zuschauen und nichts tun, betonte der Ministerpräsident. Deswegen habe Bayern seit dem Amoklauf in Bad Reichenhall im Jahr 1999 wiederholt Gesetzesinitiativen für einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewaltverherrlichung gestartet.
Dabei sind Beschränkungen und Verbote von Spielen mit allzu menschenverachtendem Inhalt auch heute schon möglich, das reicht Stoiber & Co. aber nicht. Es müssen auch Produktionsverbote her, deren Durchsetzung gegenüber ausländischen Unternehmen allerdings schwierig sein dürfte. Stoiber: "Es geht um den Schutz unserer Kinder. Wer künftig virtuelle Killerspiele herstellt oder verbreitet, muss damit rechnen, dass er hart bestraft wird und zwar mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr."
Die Hoffnung dahinter: Was nicht existiert, kann auch nicht auf dem Schulhof oder über das Internet ausgetauscht werden. In einer immer enger zusammenrückenden globalen Gemeinschaft dürfte das aber kaum zu realisieren sein. Seitens der Grünen hieß es zudem im Dezember 2006, es sei "ein Irrglaube anzunehmen, dass sich durch Verbote von Spielen Amokläufe verhindern ließen".
Die viel wichtigeren Fragen sind laut der medienpolitischen Grünen-Sprecherin, Grietje Bettin, und dem jugend- und hochschulpolitischen Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Kai Gehring, die folgenden: "Wie kam der Täter an echte Waffen? Wie konnte dieser junge Mensch einen solchen Hass entwickeln? Welche Sensoren und Frühwarnsysteme brauchen wir, um gefährdete Jugendliche aus sozialer Isolation herauszuholen?"
Darum geht es in dem neuerlichen bayerischen Vorstoß für mehr Jugendschutz allerdings nicht. Die bayerische Familienministerin Christa Stewens will ein umfangreiches Paket mit konkreten Maßnahmen zur Verbesserung des Kinder- und Jugendschutzes auf den Weg bringen, um junge Menschen vor menschenverachtenden Gewaltangeboten noch besser zu schützen. "Niemand kann ernsthaft bezweifeln, was dieser Schund in den Köpfen unserer Kinder und Jugendlichen anrichtet. Deswegen müssen wir den wachsenden Gefährdungen junger Menschen in diesem Bereich mit umfassenden Maßnahmen begegnen", meint Stewens.







halts maul über uns moslems wollts ihr sagen wir sind schlächte menschen, schauts euch an...
hallo, ich finds ja ziemlich krank auf Menschen zu schiessen, auch wenn die gar nicht...
ciao alle, müssen erst noch mehr AmokIäufe mit Ermordung unschuldiger passieren bis...
Das kannst nur du dir selber beantworten. nfg
(...) Machen dass nicht eher dem Stoiber seine Schützenbrüder? Denn im Gegensatz zu den...
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