ModBook: Umgebautes MacBook als Tablet-PC von Axiotron

Umgebautes MacBook mit besserem Display und eingebautem GPS

Das bereits im Vorfeld der Entwicklerkonferenz WWDC von Axiotron angekündigte ModBook nutzt ein berührungsempfindliches Display mit besserem Blickwinkel und Kontrast und soll im Laufe des zweiten Halbjahres 2007 auch in Europa erscheinen. In den USA und Kanada lässt sich der Tablet-PC ohne Tastatur bereits vorbestellen.

Anzeige

Der Hersteller verspricht ein im Vergleich zum MacBook besseres Display mit weniger Winkelabhängigkeit mit 100 Grad horizontalem (MacBook laut Axiotron 90 Grad) und 90 Grad vertikalem (55 Grad) Blickwinkel sowie einen höheren Kontrast (500:1 statt 400:1). Auflösung und Pixeldichte verbleiben bei den Werten des MacBooks (1.280 x 800 bei 13,3"-Display). Die eingebaute iSight-Kamera des MacBooks wird ebenfalls in das berührungsempfindliche Display eingebaut. Mit eigenen Befestigungslöchern im Vesa-Format lässt sich das ModBook auch stationär etwa an Monitorhalterungen betreiben. Das Display selbst ist in einem Magnesiumrahmen gefasst und durch eine gehärtete Glasoberfläche vor Kratzern geschützt.

ModBook: Umgebautes MacBook von Axiotron
ModBook: Umgebautes MacBook von Axiotron

Für die Handschrifterkennung nutzt Axiotron die bereits in MacOS X eingebaute Inkwell-Technik, die auch Gesten erkennt. Die "Digitizer"-Technologie von Wacom soll gegenüber der Displayauflösung eine rund 20-mal höhere Auflösung bieten und die Position des Stifts 133-mal pro Sekunde abfragen, um Nutzereingaben zu erkennen.

Das ModBook wird in den drei Varianten "Good", "Better" und "Best" angeboten. Die kleinste Variante "Good" entspricht weitgehend dem kleinsten MacBook mit 1,83 GHz Core 2 Duo von Intel, GMA-950-Onboard-Grafik, 512 MByte RAM, 60 GByte Festplattenspeicher und einem Combo-Laufwerk, das DVDs lesen und CD-R(W)s beschreiben kann.

Die nächsthöheren ModBook-Varianten unterscheiden sich nur noch durch einen schnelleren Prozessor (2-GHz-Taktung), ein Superdrive, welches auch DVDs beschreiben kann, mehr Arbeitsspeicher (Better: 1 GByte, Best: 2 GByte) und eine größere Festplatte (80 bzw. 160 GByte). Zu den ModBooks gehören die bei Apple üblichen Schnittstellen wie Firewire, USB 2.0, Bluetooth und Wireless LAN, welches ab Februar nach dem aktuellen 802.11n-Entwurf funken sollte.

In Europa soll das ModBook erst in der zweiten Jahreshälfte 2007 auf den Markt kommen. In den USA und Kanada lässt sich der Tablet-PC bereits vorbestellen und kommt mit einem Jahr Garantie, die sich auf drei Jahre erweitern lässt. Alle Varianten werden während der Vorbestellaktion auch mit einem eingebauten GPS-Empfänger ausgestattet. Nach der Aktion ist das kleinste Modell nur optional mit GPS aufrüstbar. Das kleinste Modell kostet 2.199,- US-Dollar, ab dem 1. Februar 2007 sind 2.279 US-Dollar fällig. Die "Better"-Variante liegt bei 2.399,- US-Dollar (später 2.579,- US-Dollar) und die beste Ausstattung des umgebauten MacBooks schlägt mit 2.699,- US-Dollar zu Buche (später 2.849,- US-Dollar).


Knast 10. Jan 2008

Aber Samsung und andere bieten Es gibt halt Hersteller die mehr lügen als Andere...

Massimo 25. Jan 2007

Mit 1000:1 hielte die Batterie glattweg ne Stunde weniger. So simpel ist das und hat...

Fragenorakel 10. Jan 2007

"Der Hersteller verspricht ein im Vergleich zum MacBook besseres Display mit weniger...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software Developer (m/w) – LINUX EXPERT
    OMICRON electronics GmbH, Klaus (Austria)
  2. Referent (m/w) - Technischer Marktzugang
    Siemens AG, München
  3. Java Web Developer Backend (SQLServer) im M-Commerce (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  4. Oracle Datenbankentwickler (m/w)
    ckc ag, Region Braunschweig

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  3. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  4. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 14.02. 22:07

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 101 | letzter Beitrag 02:39 Uhr

Mehr


  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  4. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  5. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  6. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  7. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  8. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  9. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  10. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel