KVM unterstützt Paravirtualisierung

Patch von Ingo Molnar erweitert Kernel-Based-Virtual-Machine

Der Red-Hat-Entwickler Ingo Molnar hat einen Patch für die Kernel-Based-Virtual-Machine (KVM) veröffentlicht, mit dem diese auch Paravirtualisierung unterstützt. Ohne den Patch wird KVM auch im Linux-Kernel 2.6.20 enthalten sein.

Anzeige

KVM fügt dem Kernel Unterstützung für die Virtualisierungstechniken von AMD und Intel hinzu. Userspace-Prozesse können somit die Virtualisierungstechniken direkt ansprechen und virtuelle Maschinen starten, die eigene virtuelle Festplatten, Netzwerkkarten und Displays haben. Linus Torvalds hat KVM mittlerweile in den Entwicklungszweig des Kernels integriert, so dass KVM im Linux-Kernel 2.6.20 enthalten sein wird.

Der bei Red Hat beschäftigte Kernel-Entwickler Ingo Molnar hat nun einen Patch veröffentlicht, mit dem KVM auch Paravirtualisierung unterstützt. Bei der Paravirtualisierung ist das Gastbetriebssystem verändert und "weiß", dass es virtualisiert läuft. Hierdurch ergibt sich vor allem eine Leistungssteigerung.

Momentan funktioniert die Paravirtualisierung aber nur bei Verwendung von Linux als Gastsystem und laut Molnar auch nur auf Intel-VT-Prozessoren, da ein spezieller Cache dieser CPUs verwendet wird. Dies soll dann aber zu einer Leistungssteigerung und zu einer Senkung der Systemlast führen. Der nur auf einem 32-Bit-System getestete Patch steht ab sofort für den Linux-Kernel 2.6.20-rc3 sowie für den KVM-Entwicklungszweig zum Download bereit.


roock 10. Jan 2007

stimmt, aber openvz und virtuozzo sind partitionierer - d.h. alle virtuellen "computer...

mkl0815 09. Jan 2007

Virtuozzo ist die komerzielle Variante von OpenVZ.

Gude 09. Jan 2007

Macht Virtuozzo von SWSoft nicht sowas?

Crazy Pinguin 09. Jan 2007

VMware ist eine Mischung aus Emulator (VGA und LAN Karte werden emuliert) und...

RealByte 09. Jan 2007

Bei der Paravirtualisierung wird nicht wie bei VMware etc. eine Hardware simuliert...

Kommentieren




Anzeige
  1. Mitarbeiter im IT-Support (m/w)
    Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Butzbach
  2. IP Solution Architect (m/w)
    Unitymedia KabelBW, Kerpen/Stuttgart (Reisebereitschaft)
  3. Solution Architect Teamcenter Integration (m/w)
    Siemens Industry Software GmbH & Co. KG, Göppingen
  4. Ingenieur Elektrotechnik / Informationstechniker (m/w)
    IT Solutions GmbH, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Chrome 28 Beta

    Blink sorgt für kürzere Ladezeiten

  2. Scanadu Scout

    Tricorder für 150 US-Dollar

  3. Steifes Kabel

    iPhone am Schwanenhals

  4. Need for Speed Rivals

    Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

  5. Digitimes

    Windows-8-Tablets sollen 8 Prozent des Marktes erreichen

  6. Doc Patch

    Das Grundgesetz wird Open Data

  7. Bibliotheca Augusta

    Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz

  8. 802.11ac

    Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s

  9. Windenergie

    Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

  10. Amazon

    App-Shop für Android als Browser-Version gestartet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Android: Updates für Google Drive und Chrome
Android
Updates für Google Drive und Chrome

Google hat die Android-Apps Drive und Chrome aktualisiert. Die Google-Drive-App im aktualisierten Erscheinungsbild bringt eine Bildvorschau, eine Scanfunktion und eine Downloadmöglichkeit. Chrome bringt einen Vollbildmodus und eine Verlaufsfunktion innerhalb eines Browsertabs.

  1. Google Ein Cloud-Speicher für alle Dienste
  2. Microsoft Office Web Apps führen Echtzeitzusammenarbeit ein
  3. Extension Office-Dateien direkt in Chrome betrachten

Microsoft: Viren kommen wieder
Microsoft
Viren kommen wieder

Echte Computerviren gibt es in Industrieländern kaum noch. Wer umgangssprachlich von Viren spricht, meint Trojaner, Adware oder Würmer. Doch Microsoft sieht sie vor dem Comeback - in Regionen mit schlechter Internet- und Patch-Versorgung.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab
  2. Android 32 infizierte Apps aus dem Play Store entfernt
  3. Malware Der Rechner als Bitcoin-Generator

Filesharing: Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten
Filesharing
Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

Internetsperren, die in der Schweiz gegen Kindesmissbrauch eingerichtet wurden, sollen auf Urheberechtsverletzungen ausgeweitet werden.

  1. Europaparlament Kein Pornoverbot in der EU
  2. Klare Regeln im Netz CDU will Verschleierung der Identität im Internet verbieten

Zum Artikel