![]() |
Stellenmarkt
Web-Shop-Spezialist (m|w)
Mitarbeiter/in Systemmanagement
Citrix Spezialist (m/w) NewsletteraboVerwandte ThemenVerwandte ArtikelPatches für Internet Explorer und Windows Media Player Warner Music gibt Musik und Videos für YouTube frei Auch Spaniens Parlament gegen Softwarepatente Letzte MeldungenZoomit: SD-Kartenleser fürs iPhone EA macht weniger Umsatz im Weihnachtsgeschäft Wie geht es weiter mit dem Kindle? Samsung S5620: Handy mit kapazitivem Touchscreen und WLAN Aperture 3 lernt GPS, erkennt Gesichter und bekommt Pinsel Aiptek MobileCinema D25 - Projektor mit DVD und DVB-T Optimus: Grafikkerne im Notebook automatisch umschalten Innenministerium gibt 2 Millionen Euro für Botnetzbekämpfung Dalvik Turbo soll Android dreimal schneller machen Amazons S3 lernt Versionierung Copperlicht - 3D-Engine rendert Quake 3 im Browser EU-Kommission bekennt Farbe zu ACTA Samsung Shark: Drei Mobiltelefone für soziale Netzwerke Kingston profitiert von Preisanstieg bei DRAM und Flash Infocus-Projektoren über Funk auch mit dem Mac ansteuern Tankstellen werden zu Akkuwechselstationen AMD verrät Details zu CPU- und GPU-Kombination Llano Microsoft: Windows 7 hat keine Probleme mit Notebookakkus Flash soll auf Macs bald schneller laufen als unter Windows Speedcommander 13.10 korrigiert Programmfehler Radeon HD 5570 - DirectX-11 auch für Kompakt-PCs Deutsche Telekom greift Kabel Deutschland an (Update) Gallium 3D bringt DirectX für Linux und FreeBSD IBMs Power7 - bis zu acht Kerne, 32 Threads und 4,1 GHz Bundesregierung will löschen statt sperren Weitwinkelobjektive in flachen Kompaktkameras HD-Camcorder mit Pistolengriff Minox DCC 5.1: Retrokamera mit externem Blitz Canon-Kompaktkameras reagieren auf Berührung des Gehäuses Itanium 9300 Tukwila: Vier Kerne bis 1,73 GHz und 185 Watt Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Online-Petition: Streaming von EU-Sitzungen auch für LinuxEU: Transparenz nur mit Windows Media Player
Die neue Transparenz geht auf eine Initiative der finnischen EU-Ratspräsidentschaft zurück. In Finnland hat das Transparenzprinzip traditionell eine hohe Bedeutung. Nach einer Änderung der EU-Regularien im Juni des vergangenen Jahres begann die Live-Übertragung der Sitzungen des Europäischen Rats per Internet-Video-Stream im Juli 2006. Seit September 2006 stehen die Streams in allen offiziellen Amtssprachen der EU zur Verfügung. Zusätzlich werden auf der
Website des Ministerrats Links zu den in den Sitzungen behandelten Dokumenten bereitgestellt.
Die aus demokratischer Sicht an sich sehr löbliche Offensive hat allerdings einen Haken: Die Übertragung der Sitzungen erfolgt in proprietären Dateiformaten. In der ausschließlich in englischer und französischer Sprache verfügbaren FAQ zum Streaming-Angebot heißt es dazu: "Das Live-Streaming-Angebot des Europäischen Rats kann auf Windows- und Macintosh-Plattformen genutzt werden." Und weiter: "Die Nutzer haben die Wahl zwischen dem Windows Media Player 6.4 und höher. Sie können den Windows Media Player von der Microsoft-Website herunterladen. Macintosh-Nutzer können den Windows Media Player von der Microsoft-Website herunterladen." Die FAQs sind im Übrigen kurzfristig überarbeitet worden, nachdem im Internet über das "Bundling" von Europäischem Rat und Windows Media Player berichtet wurde. In der älteren Version (vom 30. Dezember 2006), die noch im Google-Cache verfügbar ist, stand noch folgender Satz: "Wir können Linux nicht auf legalem Weg unterstützen. Daher lautet die Antwort: Keine Unterstützung für Linux." Diese Aussagen werfen in ihrer Gesamtheit ein seltsames Licht auf die Bedeutung von EU-Entscheidungen. Golem.de-Leser werden sich erinnern: Erst Anfang 2005 hatten die EU-Wettbewerbsbehörden Microsoft nach langen Auseinandersetzungen dazu gezwungen, die ausschließlich gebündelte Vermarktung von Windows-Betriebssytem und Media Player zu beenden. Unter den Namen Windows XP Home Edition N und Windows XP Professional Edition N sind seit Juni 2005 XP-Versionen ohne Media Player im Handel erhältlich. Jetzt die Live-Streams ausschließlich für den Windows Media Player anzubieten, kommt somit einer 180-Grad-Kehrtwendung gleich. Da Microsoft den Windows Media Player nicht für offene Betriebssystemplattformen wie Linux oder OpenBSD anbietet, werden damit arbeitende Bürger faktisch vom Streaming-Angebot des Europäischen Rats ausgesperrt. Damit wird die Glaubwürdigkeit dieser wichtigen EU-Institution gleich zweifach untergraben: einerseits, indem die demokratische Teilhabe an der europäischen Entwicklung von der Verwendung der Software eines US-amerikanischen Unternehmens abhängig gemacht wird und andererseits, indem die EU-Wettbewerbsschützer nachträglich zu Statisten degradiert werden. In einer Reaktion auf das Vorgehen der EU-Behörden hat Software-Entwickler Stefan Esterer von der Universität Salzburg Ende Dezember 2006 eine Online-Petition ins Leben gerufen, die bereits von mehr als 10.000 Bürgern unterzeichnet wurde. In der Petition wird gefordert, den Streaming-Dienst derart zu überarbeiten, "dass auch linux/bsd/… anwender ihn nutzen können". [von Robert A. Gehring] (ip)
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

