Keine weiteren Fedora-Core-Versionen mehr
Fedora Core und Fedora Extras werden zusammengelegt
In Zukunft wird es keine weiteren Versionen der Fedora-Core-Distribution geben und auch die Fedora Extras werden als solche eingestellt. Stattdessen wird die nächste Version der Linux-Distribution einfach nur Fedora 7 heißen und ein einzelnes Repository umfassen, an dem sich die Community beteiligen kann. Daraus sollen dann so genannte "Spins" entstehen, angepasste Fedora-Versionen, beispielsweise für den Desktop- und Server-Einsatz.
Wenngleich Fedora als Red Hats Community-Distribution gilt, wurde der Großteil der Entwicklung bisher stark von Red Hat kontrolliert. Die Fedora Extras hingegen waren ein von der Community erstelltes Repository. Das soll sich mit der nächsten Version ändern. Diese wird einfach nur noch Fedora 7 heißen, ohne den Zusatz "Core". Zusammen mit den Paketen, die bisher in Fedora Extras zu finden waren, soll das Repository gemeinsam von Red Hat und der Fedora-Community gepflegt werden. Schon Ende 2006 hatte Red Hat angekündigt, externen Entwicklern die Beteiligung am Projekt erleichtern zu wollen.
Doch noch weitere Änderungen sind geplant: Fedora 7 wird keine komplette Distribution mit einer Vielzahl von Paketen mehr sein, sondern die Grundlage für unterschiedliche so genannte "Spins" bilden. Bisher sind ein Fedora-Desktop-Spin mit GNOME, ein Server-Spin sowie ein extra KDE-Spin angedacht. Mit dem Pungi-Werkzeug sollen Anwender auch einfach individuelle Spins zusammenstellen können. Bereits während des Veröffentlichungsprozesses sollen in Zukunft auch Live-CDs erstellt werden - noch bis vor kurzem überließ das Fedora-Projekt diese Aufgabe anderen.
Noch Ende Januar 2007 soll die erste Fedora-Testversion veröffentlicht werden. Vorher muss unter anderem noch das Build-System an den Mix aus Fedora Core und Fedora Extras angepasst werden. Zudem planen die Entwickler den Umstieg auf die Libata-Treiber für Parallel-ATA-Geräte und wollen die WLAN-Unterstützung weiter verbessern. Neben Geschwindigkeitssteigerungen bei Yum, RPM und beim Starten und Beenden der Distribution möchten die Entwickler außerdem verschlüsselte Dateisysteme unterstützen. Der Virtual Machine Manager, der bisher für Xen zum Einsatz kommt, soll außerdem auch mit der im Linux-Kernel 2.6.20 enthaltenen KVM umgehen können. Darüber hinaus sind noch weitere Änderungen am Kernel geplant, wie eine Überarbeitung des Firewire-Stacks.
Allerdings wird sich nichts an den Grundsätzen von Fedora ändern. Das heißt, es wird auch weiterhin nur freie Software enthalten sein und beispielsweise keine Codecs, die unter Umständen Patente verletzen. Fedora-Anwender werden MP3s also auch weiterhin erst nach manueller Installation der Codecs abspielen können. Am 26. April 2007 soll Fedora 7 erscheinen.






Weil ich im Gegensatz zu den Kiddies seit Jahren mit den Systemen arbeite und in der...
Es gab auch LiveDisketten... lange bevor der Klaus auf den Namen Knoppix kam. Vorreiter...
Troll, welche Qualifikation ist den da gefragt und wo kann man sich bewerben? Denke...
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